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aktive buerger selb18.9.2023 - „Alle, die in der Innenstadt Leerstand verhindern oder Ladengeschäfte wieder mit Leben füllen sind uns herzlich willkommen“, das stellte der Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion Aktive Bürger beim September-Stammtisch der Interessengemeinschaft fest. Dass der kleinteilige Einzelhandel rückläufig sei, könne im gesamten deutschsprachigen Raum beobachtet werden.

„Gastronomen, Bäcker, Vereine, Dienstleister aus den Bereichen Kosmetik und Wellness, Ärzte und Versicherungen sind für uns genauso wertvoll wie kleine Einzelhandelsgeschäfte,“ so von Stetten weiter. Es sei nicht gut, wenn die Nutzung der Ladengeschäfte durch andere Dienstleister als minderwertig für die Attraktivität der Innenstadt eingestuft werde.

Die weitere Entwicklung des Outlets war für die Stammtischbesucher von Interesse. Der Anblick der Baustelle würde mitunter kritisiert. Wolfgang Achtziger erinnerte in diesem Zusammenhang an die Entwicklung der Outletcity Metzingen. Auch diese habe sich langsam aus einer Industrieruine entwickelt und es habe jahrelang gedauert, bis der derzeitige Zustand erreicht gewesen sei.

Die Investitionen der Firmen Kyocera und Dressel wurden von den Stammtischbesuchern begrüßt. Erfreulich sei, dass innerstädtische Flächen für Industriebauten erworben worden seien. Das sei eine Entwicklung, die dem Flächenverbrauch entgegenwirke. Als positiv wurde auch die Installation von Photovoltaikanlagen auf dem Gelände der Kläranlage gewertet. Hier entstehe nachhaltige Energiegewinnung eines städtischen Dienstleisters.

In einem kurzen Rückblick ging Klaus von Stetten auf die Bayerisch-Tschechischen Freundschaftswochen ein. „Wir freuen uns, dass dieses großartige Projekt auch von den Zweiflern in der Anfangsphase schließlich gelobt wurde.“ Man habe von Seiten der Stadt geplant, die Idee zusammen mit den tschechischen Nachbarn weiter leben zu lassen, ohne ein starres Regelwerk zugrunde zu legen. Günter Heinrich lobte das Leben, dass durch die Neugestaltung in den Rosenthal-Park eingekehrt sei. Stadträtin Anneliese Schade fügte an, dass verschiedene Vereine planen würden, bei künftigen Veranstaltungen den Grafenmühlweiher einzubinden.

Wolfgang Achtziger kritisierte, dass heuer bedeutende Firmen der Ausstellung „Weißes Gold – Porzellan erleben“ im Rosenthal-Theater ferngeblieben seien. Die Präsentation komme mit ihren vielen Besuchern schließlich auch den Firmen selbst und deren Mitarbeiter zugute. Klaus von Stetten informierte, dass man von Seiten der Stadt bei den Herstellern noch einmal intensiv für eine Teilnahme an der Ausstellung werben werde.

Das Angebot des neuen, flexiblen öffentlichen Personennahverkehrs im Fichtelgebirge wurde von den Stammtischbesuchern einhellig gelobt. Heiner Dobler schlug vor, die Fahrpläne und die Buchungsmöglichkeiten noch übersichtlicher und damit nutzerfreundlicher zu gestalten.

selb-live.de – Presseinfo Aktive Bürger Selb

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