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20260830 MEC SEL 0530.8.2026 - Saale Bulls Halle vs. Selber Wölfe 4:3 SO (0:1; 1:2; 2:0/1:0); Die Selber Wölfe verspielen bei den Saale Bulls Halle eine 3-Tore Führung und unterliegen im Testspiel beim Nord-Oberligisten nach Penaltyschießen.

 

Wölfe legen vor

Die Selber Wölfe starteten hervorragend in die Partie: In einem schnell vorgetragenen Konter legte Gelke die Scheibe quer auf den mitgelaufenen Kuqi, der Cerveny im Tor der Bulls keine Chance ließ und den Spielstand in der 3. Minute auf 0:1 stellte. Im weiteren Verlauf hatte Halle etwas mehr vom Spiel, die Wölfe ließen aber – auch in Unterzahl – kaum gefährliche Chancen zu. Alles, was aufs Tor kam, parierte Selbs Schlussmann Weidekamp souverän. In der 8. Spielminute – Raab war gerade von der Strafbank zurückgekommen – lief Valasek allein auf Cerveny zu, doch der Hallenser Keeper verhinderte einen weiteren Treffer für die Porzellanstädter. Sechs Minuten später war auf der anderen Seite Weidekamp nach einem Scheibenverlust der Wölfe im Spielaufbau gefordert, doch die #27 der Porzellanstädter war hellwach. Vier Minuten vor der Pause kam Bauer auf Zuspiel von Kuqi nochmal frei zum Schuss, doch auch der Goalie der Saale Bulls war auf seinem Posten.

 

Wölfe kommen erneut furios aus der Kabine

Die Selber Wölfe kamen aus der Kabine wie die Feuerwehr: In der 22. Minute besorgte Rubin im Nachschuss das 0:2, ehe Gelke nur 61 Sekunden später Cerveny aus spitzem Winkel überraschte und einen 3-Tore Vorsprung für seine Farben herausschoss. Die Saale Bulls versuchten durch eine Auszeit wieder etwas Ruhe in die Partie zu bringen. Die 26. Minute bot dann ein besonderes Bild: Nachdem Heider einen Selber Spieler in die Bande gecheckt hatte, schickten die Unparteiischen gleich elf Spieler gleichzeitig auf die Strafbank. Bei Halle saß ein Spieler mehr in der Kühlbox, doch die Wölfe konnten das Powerplay, genauso wie kurz darauf in einer weiteren Situation, nicht nutzen. In der 35. Minute kamen dann die Gastgeber zum ersten Mal an diesem Spätnachmittag auf die Anzeigetafel: Gläßl saß für zwei Minuten draußen und Lessard-Aydin wurde gleich zweimal sträflich im Slot allein gelassen. Beim ersten Mal parierte Weidekamp noch hervorragend, im zweiten Anlauf war der Selber Goalie aber machtlos und musste das 1:3 hinnehmen.

 

Saale Bulls mit erfolgreicher Schlussoffensive

Fast hätte Lahtinen wiederum mit einem frühen Treffer den erneuten 3-Tore-Vorsprung für seine Farben herausgeschossen, doch Cerveny parierte den Schuss des Finnen. Im weiteren Drittel stand Selb sattelfest in der Defensive. Doch Halle erhöhte zum Ende der regulären Spielzeit mehr und mehr den Druck. Folgerichtig stellten dann Domogalla mit einem Powerplay-Treffer in der 55. Minute sowie Schäfer 36 Sekunden vor Schluss den Spielstand auf 3:3. In der Overtime gab es hüben wie drüben hochkarätige Chancen, doch beide Torhüter ließen keinen weiteren Treffer mehr zu. So musste das Penaltyschießen entscheiden: Halle versenkte die Scheibe zweimal, auf Selber Seite traf nur Weiß, sodass der Sieg in der Saalestadt blieb.

 

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Saale Bulls Halle: Cerveny (Kapteinat) – Rogl, Wäser, Zernikel, Heider, Neher, Belendir, Suchomer – Reinwald, Huard, Bollers, Jentsch, Domogalla, Palka, Lessard Aydin, Schäfer, Hechtl, Tabert, Merl, Drothen

Selber Wölfe: Weidekamp (Rose) – Hördler, Tramm, Raab, Sturm, Gläßl, Ulrich, Bauer – Lahtinen, Rubin, Boyko, Klöpper, Weiß, Brown, Pauker Valasek, Gelke, Klughardt, Ziesche, Kuqi

Tore: 3. Min. 0:1 Kuqi (Gelke, Ziesche); 22. Min. 0:2 Rubin (Lahtinen, Boyko); 23. Min. 0:3 Gelke (Ulrich); 35. Min. 1:3 Lessard-Aydin (Domogalla, Palka; 5/4); 55. Min. 2:3 Domogalla (Jentsch, Heider; 5/4); 60. Min. 3:3 Schäfer (Bollers, Rogl); 65. Min. 4:3 Reinwald (PS)

Strafzeiten: Halle 20, Selb 18

Schiedsrichter: Finkel, Jasieniak (Samtlebe, Berg)

Zuschauer: 2.347

20260830 MEC SEL 05selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe, Foto: Pauline Manzke

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