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aktive buerger selb 0226122.2.2026 – „Wir haben das Bild der Innenstadt in den letzten 13 Jahren prägend verändert und werden diese Gestaltung unserer „guten Stube“ konsequent weiterverfolgen“, erinnerte Timo Kluth, der Vorsitzende der Aktiven Bürger bei den Informationsveranstaltungen der Gruppierung im Café „Schwarzer Peter“ und im Gemeinschaftssaal der DITIB Sultan Ahmet Moschee. Bei beiden Veranstaltungen war das Interesse der Selberinnen und Selber so groß, dass die Sitzplätze kaum ausreichten.

Timo Kluth verwies auf die Gestaltung des Goetheplatzes und des Bahnhofsumfeldes, die Verbesserung des Ortseingangs am Marienplatz, die Renaturierung des Selbbachs hinter dem Rosenthal-Theater, das kommunale Kino „Spektrum“, die Fußgängerpassage zwischen Ludwigstraße und Schillerstraße, den ehemaligen Bürgerpark, den Park am Grafenmühlweiher und den Rosenthal-Park. Es gehe jetzt zunächst mit einer modernen Gestaltung der Ludwigstraße weiter. Er wünsche den Selberinnen und Selbern einen Stadtrat, von dem die wichtigen Themen sachlich diskutiert und die Stadt nach außen gemeinsam positiv beworben werde.

Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch verdeutlichte, dass man auch mit knapperen Mitteln bei nicht genehmigtem Haushalt seriös und überlegt wirtschaften könne, das habe man bereits zwischen 2014 und 2017 bewiesen, als es damals für Selb und viele andere Kommunen im Landkreis bereits keinen genehmigten Haushalt gegeben habe. „Wir werden trotz Einbruch der Gewerbesteuer und Ausfall der eingeplanten Stabilisierungshilfe des Freistaates dafür sorgen, dass die Kinder weiter im Hallenbad und Waldbad das Schwimmen lernen können“, so Pötzsch. Man arbeite gemeinsam mit den Unternehmen der Region daran, dass die Kinder in der Netzsch-Arena weiter ihre Freude am Eis- und Rollkunstlaufen und am Eishockey haben könnten. Man werde es den Kindern auch weiter ermöglichen, in der Musikschule im Rosenthal Theater Instrumente zu erlernen und ihr Können zu beweisen.

Natürlich schmerze es, dass am Krankenhaus keine Notaufnahme mehr gebe, so Pötzsch. Während in anderen Städten der Region das Krankenhaus ersatzlos gestrichen worden sei, habe man sich am Klinikum Fichtelgebirge mit den Häusern Marktredwitz und Selb rechtzeitig auf den Weg gemacht und den Umbau proaktiv eingeleitet. Mit einem zunehmenden ambulanten Facharztangebot und einer Hausarztversorgung sei man in Selb auf einem guten Weg. Das nephrologische Zentrum mit Dialyse biete seine Dienste vor Ort unverändert an. In Zukunft plane man noch einen Tagespflegebereich und eine geriatrische Rehabilitation dort anzusiedeln. Damit möchte man wichtige Angebote für die ältere Bevölkerung installieren, die in dieser Form in der Region noch nicht ausreichend vorhanden seien.

In der DITIB-Moschee konnte Ulrich Pötzsch auf Nachfrage die Entwicklung des innerstädtischen Einzelhandels und der daraus resultierenden Leerstände erläutern. „Das Einkaufsverhalten der Menschen hat sich verändert“, so Pötzsch. Der kleinteilige Handel in den Innenstädten finde nicht nur in deutschen Kleinstädten nur noch vereinzelt statt. Der Internethandel decke inzwischen die Nachfrage der Menschen mit einem hohen Anteil ab. Die einzige Chance sei, durch großflächige Outlet Center den Wunsch der Kunden nach realem Kauferlebnis vor Ort zu erfüllen. In Selb sei das im Vergleich zu anderen, ähnlich großen Städten auf einem guten Weg. Zur Bekämpfung der Leerstände in der Innenstadt setzen die Aktiven Bürger, neben der baulichen Neugestaltung der Ludwigstraße, außerdem auf ein dreiteiliges Förderprogramm für die Kernstadt, wodurch private und gewerbliche Projektentwickler finanzielle Unterstützung bei der Sanierung von Immobilien bekämen. Die maximale Fördersumme läge bei 120.000 € je Projekt. Zudem sei man sehr froh darüber und dankbar dafür, dass in den vergangenen Jahren neue Geschäfte und Gastronomiebetriebe eröffneten, die auf die volle Unterstützung der Stadtverwaltung zählen können.

Die Mitglieder der türkischen Gemeinschaft boten an, sich noch mehr bei innerstädtischen Festen einzubringen.

Zur Frage, wie es mit dem knappen Parkplatzangebot für die Bewohner und Dienstleister der Friedrich-Ebert-Straße und der benachbarten Gebiete weitergehen solle, informierte Ulrich Pötzsch, dass man das Problem erkannt habe, die Nöte der Anwohner ernstnehme und bereits Lösungsmöglichkeiten prüfe.

Für die jungen Erstwähler der türkischen Gemeinde hatten die Aktiven Bürger Informationsmaterial mitgebracht, wodurch das richtige Wählen anschaulich erläutert werden konnte. Zudem verwies Kluth auf den, dankenswerterweise von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellten, interaktiven Probestimmzettel auf der Website der Stadt Selb, mit dessen Hilfe alle möglichen Konstellationen auf Gültigkeit geprüft werden können.

Mit einer großzügigen Spende für den weiteren Ausbau des Jugendraums verabschiedete sich Ulrich Pötzsch mit seinem Team aus der Moschee.

Abschließend wiesen die Aktiven Bürger auf den anstehenden Wahlkampf-Endspurt mit den letzten drei Informationsterminen hin. Am Dienstag, den 3. März 2026, lädt die Gruppierung nach Heidelheim, am Mittwoch, den 4. März 2026, nach Oberweißenbach ein. Den krönenden Abschluss bildet die Wahlinformationsveranstaltung am Donnerstag, den 5. März 2026 in Mühlbach. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben dort nochmals die Gelegenheit, sich aus erster Hand über Inhalte, Ziele und Personen der Aktiven Bürger zu informieren und direkt mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

aktive buerger selb 02261selb-live.de – Presseinfo Aktive Bürger Selb

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