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PHOTO 2026 05 04 08 59 36 16.5.2026 - Die Selber Wölfe können weiterhin auf die Nummer 92 bauen: Der 33-jährige Stürmer hat seinen Vertrag verlängert und geht damit in seine achte Saison im Trikot der Porzellanstädter. Seit seinem Wechsel zur Saison 2019/2020 von den Heilbronner Falken hat er die Entwicklung am Standort intensiv miterlebt – gekrönt vom Aufstieg in die DEL2. Nach der Abstiegssaison wurde das Team gezielt neu zusammengestellt.

Gelke gehörte dabei zu den Spielern, auf die die Verantwortlichen weiterhin vertrauten. In der vergangenen Spielzeit übernahm er als Kapitän eine wichtige Rolle und ging sowohl im Spiel als auch in der Kabine mit Einsatz und Haltung voran.

 

Selb ist zweite Heimat geworden

Selb ist für den erfahrenen Angreifer längst mehr als nur eine Station geworden. Über die Jahre hat sich eine enge Verbindung entwickelt, die er selbst als „zweite Heimat“ beschreibt. In einer schnelllebigen Eishockeywelt sei es für ihn alles andere als selbstverständlich, so lange bei einem Club zu bleiben: „Es erfüllt mich mit Stolz, bereits so lange für und mit den Wölfen auflaufen zu können.“ Auch der sportliche Leiter Frank Hördler weiß das zu schätzen: „Richi ist ein absoluter Leader – auf und neben dem Eis. Sein Herz hängt am Club und an der Region, und genau das spürt man bei ihm jeden Tag. Er geht mit Haltung, Einsatz und Identifikation voran und ist damit ein enorm wichtiger Faktor für unsere Mannschaft.“

 

Kleinigkeiten machten den Unterschied

In der abgelaufenen Saison kam der aus Weißwasser stammende Gelke in 49 Spielen auf 10 Tore und erlebte mit der Mannschaft eine intensive Spielzeit mit einigen besonderen Momenten. Vor allem die Spiele vor voller Kulisse, die Derbys sowie der entscheidende Sieg gegen Halle auf dem Weg ins Viertelfinale sind ihm besonders in Erinnerung geblieben. „Spiele vor vollem Haus sind immer etwas Besonderes und machen uns als Spielern am meisten Spaß.“

Gleichzeitig bleibt auch das Gefühl, dass mehr möglich gewesen wäre. „Als Sportler will man die Saison immer so erfolgreich wie möglich abschließen – auch Wochen danach ist es noch ärgerlich, weil wir definitiv das Zeug zum Weiterkommen hatten und am Ende Kleinigkeiten den Unterschied gemacht haben“, ordnet der Stürmer ein.

 

Jeder ist hungrig auf mehr

Gerade weil er die Entwicklung am Standort seit Jahren begleitet, fallen seine Einschätzungen entsprechend klar aus. Vor allem der familiäre Umgang im gesamten Umfeld und der klare Anspruch, sich kontinuierlich zu verbessern, prägen für „Richi“, wie er von allen genannt wird, die Selber Wölfe. „Jeder Beteiligte ist unglaublich stolz, ein Wolf zu sein.“

Mit Blick auf die neue Saison ist für ihn klar, worauf es ankommt – den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und als Team den nächsten Schritt zu machen. „Ich bin davon überzeugt, dass jeder Einzelne hungrig auf mehr ist.“

PHOTO 2026 05 04 08 59 36 1selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe; Foto: Mario Wiedel

 

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