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20260308 SEL MEC 026 0028.3.2026 - Selber Wölfe vs. Saale Bulls Halle 4:2 (2:0; 1:0; 1:2); Die schönste Zeit des Jahres im Eishockey, beginnt für die Selber Wölfe erfolgreich. Gegen den fünftplatzierten der Nordstaffel, die Saale Bulls Halle, feierten die Wölfe einen verdienten 4:2 Heimsieg.

Intensives erstes Drittel

Es entwickelte sich von Beginn an ein sehr intensiv geführtes Spiel von beiden Mannschaften. Auch körperlich schenkten sich die beiden Teams nichts. Den ersten Abschluss verzeichneten die Bulls, den Weidekamp parierte. Kurz darauf brandete zum ersten Mal Jubel in der NETZSCH Arena auf. Nach gut 90 Sekunden Spielzeit, war es Klöpper, der von außen den Puck vors Tor brachte, wo Kuqi den Schläger reinhielt und über die Fanghand von Kristian hinweg zur Führung traf. Mitsamt dem Tore für Selb, wurde die Partie von Minute zu Minute härter. Erst gerieten Nemec und Domogalla nach einem Tumult am Eis aneinander, kurz darauf musste Tabert wegen Haltens auf die Strafbank. Das Powerplay der Gäste dauerte allerdings nur wenige Sekunden, ehe Biezias ebenfalls auf die Strafbank musste. Die Wölfe waren im vier gegen vier die bessere Mannschaft, verpassten es aber vorerst die Führung zu erhöhen. Gerade als die Strafen abgelaufen waren, hatten die Gäste die große Chance auf den Ausgleich. Schmid wurde im Slot völlig freistehend bedient, scheiterte aber aus nächster Distanz am stark reagierenden Weidekamp. Beide Teams schenkten sich weiterhin gar nichts, allen voran die Gäste fielen immer wieder durch ihre harte Gangart auf. Als die Bulls dem Ausgleich immer näherkamen, gelang den Wölfen das nächste Tor. Pauker zog vors Tor und spielte dann einen überlegten Querpass auf Valasek, der sich die Chance nicht nehmen ließ und Kristian zum 2:0 überwinden konnte. In den letzten beiden Minuten hatten die Saale Bulls nochmals die dicke Chance auf den Anschlusstreffer, doch wieder war Weidekamp im Slot zur Stelle und parierte diesmal stark gegen Palka, wodurch die Wölfe den zwei Tore Vorsprung mit in die erste Pause nehmen konnten

 

Wölfe spielbestimmend

Die Wölfe direkt zu Beginn mit der ersten Möglichkeit. Klöpper schickte Kuqi auf die Reise, der von außen vors Tor zog und auf den mitgelaufenen Nemec wartete, der Querpass wurde jedoch von einem Verteidiger der Bulls entscheidend abgefälscht. Als Müller nach einem Bandencheck auf die Strafbank musste, hatte Selb die Chance auf den Shorthander, doch Rubin scheiterte an Kristian. Selb verteidigte das Powerplay der Saale Bulls erneut gut und ließ hier nahezu nichts zu. Nun setzten sich die Wölfe erstmals in der Zone der Gäste fest und konnten sich direkt belohnen. Lahtinen setzte mehrmals stark nach und bediente dann von außen mit einem schönen Querpass den lauernden Schutz. Gegen den Onetimer des Angreifers war Kristian machtlos. Das Tor von Schutz war den Gästen nun spürbar anzumerken. Die Wölfe waren nun klar am Drücker und tauchten immer wieder gefährlich vor dem Gehäuse der Saale Bulls auf. Pauker hatte nach einer schönen Drehung die Chance auf das vierte Tor, doch hier war Kristian auf dem Posten. Auf der Gegenseite war Weidekamp, wenn er gefordert war, stets zur Stelle. Einen glücklichen Konter der Gäste, machte Weidekamp dann im eins gegen eins gegen Domogalla erneut stark zunichte. Als Müller wegen Hakens eine Strafe erhielt, fanden die Gäste erneut keinen Weg das Tor von Weidekamp wirklich zu gefährden und so ging es in die nächste Pause.

 

Hektische Schlussminuten

Der Schlussabschnitt war im Vergleich zu den anderen beiden Dritteln, in den Anfangsminuten deutlich ruhiger. Vor beiden Toren war wenig los, erst nach gute sieben Minuten hatten die Wölfe die erste große Möglichkeit. Tramm wollte auf Nemec abspielen, der frei im Torraum stand, jedoch am Abschluss gehindert wurde. Wenig später waren es dann die Gäste, die in Person von Jentsch wieder im Alleingang die Chance auf den Anschlusstreffer hatten, doch auch hier behielt Weidekamp die Oberhand und vereitelte dessen Abschluss stark. Im direkten Gegenzug scheiterte Schutz mit seinem Versuch an Kristian. Nach einem heftigen Check gegen Schutz in der neutralen Zone kochten die Gemüter nochmals hoch. Nach Sichtung des Videomaterials wurde Schmid zur Überraschung vieler allerdings nur mit einer zwei Minuten Strafzeit belegt. Nach Bullygewinn von Nemec schweißte Gauch den Puck von der blauen Linie dann aber direkt zum 4:0 in die Maschen. Und auch von Torjäger Schutz gab es positive Nachrichten, da dieser direkt im Anschluss auf das Eis zurückkehren konnte. Nach Strafe gegen Kuqi nahmen die Saale Bulls die Auszeit und zogen gut sieben Minute vor dem Ende erstmals den Torhüter zu Gunsten des sechsten Feldspielers. Erstmals in dieser Begegnung gelang es den Gästen im Powerplay deutlich mehr Druck auf das Tor der ölfe auszuüben. Letztlich gelang hier dann durch Christmann der erste Treffer für Halle. Die Gäste spielten trotz des Treffers weiter ohne Torhüter und den Wölfen gelang es kaum noch, den Puck aus dem eigenen Drittel zu befördern. Einmal war es Klöpper gelungen sich ins Drittel der Gäste vorzuarbeiten, der Stürmer verpasste hier aber den Abschluss und so gelang den Bulls beim Gegenzug tatsächlich der nächste Treffer. Es blieb auch weiter hektisch, da die Gäste am dritten Treffer schnupperten und als Pauker noch eine Strafe erhielt, bot sich den Saale Bulls nochmals gut 90 Sekunden die Chance im sechs gegen vier. Nun verteidigten die Wölfe aber konsequent ihr Tor und so blieb es beim 4:2 für die Wölfe.

 

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler, Ulrich - Klöpper, Nemec, Kuqi, Lahtinen, Rubin, Schutz, Pauker, Valasek, Ziesche, Klughardt, Bauer, Tabert

Saale Bulls Halle: Kristian (Allavena, Kapteinat) – Akerman, Hoffmann, Schiller, Gollenbeck, Neher, Suchomer, Zernikel - Christmann, Schäfer, Cornett, Schmid, Domogalla, Biezais, Jentsch, Wilenius, Palka, Drothen, Stas, Hechtl

Tore: 2. Min. 1:0 Kuqi (Klöpper, Müller) 17. Min. 2:0 Valasek (Pauker, Gauch) 25. Min. 3:0 Schutz (Lahtinen, Gauch) 50. Min. 4:0 Rubin (Gauch, Valasek; 5/3) 55. Min. 4:1 Christmann (Wilenius, Biezais; 5/4) 56. Min. 4:2 Biezais (Akerman, Wilenius)

Strafzeiten: Selb 16, Halle 12

Schiedsrichter: Schütz, Kapzan (Reitz, Ullrich)

Zuschauer: 2.529

20260308 SEL MEC 026 002selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe, Foto: Mario Wiedel

 

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