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feuerwehrhaus selb silberbach 012618.1.2026 - Zum Wahlkampfauftakt der Aktiven Bürger in Silberbach begrüßte deren Sprecher Timo Kluth die Gäste mit der Feststellung: „Die Aktiven Bürger übernehmen seit 30 Jahren erfolgreich Verantwortung in der Selber Kommunalpolitik“. Seit 13 Jahren stelle man mit Ulrich Pötzsch den Oberbürgermeister und die stärkste Stadtratsfraktion im Selber Rathaus. „Auch 2026 gilt:

Es gibt keine Stadt vergleichbarer Größe, die ein so attraktives Freizeitangebot aufweist“. Darauf seien die Aktiven Bürger stolz. Man habe die Stadt auch in Krisenzeiten erfolgreich weiterentwickelt.

In den letzten Jahren habe sich einiges bewegt. Kluth verwies beispielsweise auf die Bayerisch-Tschechischen Freundschaftswochen mit ihren gut geförderten, millionenschweren Investitionen in der Stadt. Die ursprüngliche Idee von Ulrich Pötzsch sei eine grenzüberschreitende Landesgartenschau gewesen. Daraus hätten sich die Freundschaftswochen entwickelt. „In unserem ehemaliger Bürgerpark entsteht moderner Wohnraum und eine neue Stadtbücherei“. Selb sei Hochschulstandort geworden. Jedes Kind bekomme einen KiTa-Platz, was in Deutschland nicht selbstverständlich sei. Selb sei Kreuzungsbereich von drei überregionalen Radwegen geworden, der staatsstraßen-begleitende Radweg nach Silberbach sei fertiggestellt worden. Es seien Konzepte für die Zukunft der Feuerwehren gemeinsam mit den Kommandanten entwickelt worden. Die Silberbacher Feuerwehr bekomme heuer ein modernes neues Fahrzeug mit Allradantrieb für den großen Waldanteil im Zuständigkeitsbereich. Es werde in Silberbach ein neues Feuerwehrhaus gebaut, das die Mindestanforderungen erfülle und keine Luxusausstattung aufweise.

Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch verdeutlichte, dass die politische Arbeit der Aktiven Bürger zwischen den Wahlen und nicht nur unmittelbar vor den Wahlen stattfinde. „Die Stadträte bringen Ideen und Impulse in den Stadtrat ein“, so Pötzsch. Von neun Anträgen der Aktiven Bürger seit 2020 seien acht einstimmig beschlossen worden. Jetzt läge ein Antrag der Aktiven Bürger vor, sich an einem bayerischen Pilotprojekt zum Abbau der bürokratischen Hindernisse zu beteiligen. Er freue sich, Rückhalt von einer so engagierten und interessierten Fraktion zu haben.

„Es ist wichtig das Positive an Selb nach außen zu tragen und Optimismus zu zeigen“, so Pötzsch. Das mache die Menschen neugierig auf Selb. 300.000 Besucher kämen jährlich nach Selb, um hier in den Outlet-Centern einzukaufen. 2025 seien 600 Menschen nach Selb gezogen. Selb sei eine attraktive Stadt mit einem enormen Freizeitwert und einem beachtlichen Bildung- und Betreuungsangebot für Kinder. Die Aktiven Bürger wüssten zudem genau, wo sie hinwollen. Mit der „Neuen Mitte“ habe man eine gute Stadtentwicklungs-Planung, die unabhängig von Investoren sei.                                          

Hervorzuheben seien aus den letzten sechs Jahren die 70-Millionen Investition von NETZSCH in einen Campus, der seines gleichen suche, die Standortentscheidung von Rosenthal, die gelungene Akquisition eines neuen Vollsortiment-Baumarktes, die Entwicklung des Kinos „Spektrum“, die aufwändige Sanierung und Erneuerung des Marien- und Goetheplatzes, die Gestaltung des Bahnhofumfeldes und der Umbau des Rosenthal-Parks und des Parks am Grafenmühlweiher. „Wir Selber haben klug gehandelt, als wir die ehemalige Hutschenreuther-B abgerissen haben“, stellte Pötzsch fest. Davon hätten NETZSCH und Rosenthal profitiert und jetzt entstehe dort ein Hochschul-Campus für künftig mehr als 200 Studenten.

Eine große Aufgabe sei der Umbau von stationärer in ambulante Versorgung am Selber Krankenhaus. Die Krankenhauspolitik des Bundes habe ein rasches Reagieren notwendig gemacht, da sich die Summen, die jährlich von den Kommunen hätten ausgeglichen werden müssen ins Uferlose gewachsen seien. Die jetzige Entwicklung biete die Chance das Facharztangebot in Selb weiter auszubauen, eine geriatrische Rehabilitation und eine Tagespflege anzubieten. Zudem sei geplant mehr Hausärzte im ehemaligen Krankenhaus anzusiedeln, da aus Altersgründen hier ein Generationenwechsel bevorstehe.

Ihm sei klar, dass die Stadt vor großen finanziellen Herausforderungen stehe, sagte Ulrich Pötzsch. Als er die Führung in Selb übernommen habe, sei die Stadt mit über 40 Millionen Euro verschuldet gewesen mit Tendenz Richtung 60 Millionen Euro. Mit Hilfe des Freistaates Bayern sei es gelungen, die Schuldenlast auf 13 Millionen Euro zu drücken. Man habe bereits von 2014 bis 2017 ohne genehmigte Haushalte arbeiten müssen und komme damit zurecht. Trotzdem habe man in den letzten zehn Jahren 58 Millionen Euro an Fördermitteln nach Selb geholt und in die Entwicklung der Stadt investiert. „Ich bin zuversichtlich. Lassen Sie uns die Probleme gemeinsam lösen. Lassen Sie uns stolz sein auf unser Selb“, schloss Ulrich Pötzsch seinen Vortrag.

Nach der Vorstellung der Kandidaten schloss sich eine rege Diskussionsrunde an, bei der es um bezahlbare Wohnungen, Firmenansiedlungen, die Darstellung der Stadt nach außen, Bauvorhaben am Zeidlersberg und Sportanlagen ging.

 

Die nächsten Vor-Ort-Termine der Aktiven Bürger Selb:

  • Dienstag, 20. Januar 2026, 19.30 Uhr – Informationsabend in Spielberg (Alte Schulschänke)
  • Mittwoch, 21. Januar 2026, 19.30 Uhr – Informationsabend in Erkersreuth (Restaurant Cucina Tricolore – TuS Erkersreuth)
  • Freitag, 23. Januar 2026, 20.00 Uhr – Informationsabend in Vielitz (FFW Feuerwehrhaus)

selb-live.de – Presseinfo Aktive Bürger Selb

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