2.10.2026 - EV Lindau Islanders vs. Selber Wölfe 5:7 (2:4; 2:1; 1:2); Die Selber Wölfe starteten gut ins Spiel und führten bis zur ersten Pause mit 4:2. Nach einem etwas zu passiven Mitteldrittel und einem frühen Treffer der Islanders im Schlussabschnitt zum Ausgleich kamen die Wölfe kurz ins Taumeln. Jedoch brachte Leitwolf Tramm die Porzellanstädter bei doppelter Überzahl wieder in Führung, die die Wölfe clever über die Zeit brachten.
Torreicher Beginn
Die Selber Wölfe starteten trotz der langen Busfahrt hervorragend in die Partie und erzielten bereits nach 23 Sekunden durch Brown, der von Giesl in Szene gesetzt wurde, die Führung. Doch auch die Islanders ließen sich nicht lange bitten und glichen durch den auffälligen Andreacchi in der dritten Minute aus. Nun waren ein paar Minuten lang – auch bedingt durch ein Powerplay – die Gastgeber am Drücker, doch Weidekamp und der Pfosten verhinderten eine mögliche Führung für die Islanders. Dann stellten die Wölfe durch einen Doppelschlag innerhalb von einer halben Minute den Spielstand auf 1:3: Zunächst verdeckte Klughardt geschickt dem Landauer Torhüter die Sicht, sodass Tramms Schuss den Weg in die Maschen fand. Kurz darauf drückte Rubin einen Abpraller über die Linie. Gute sechs Minuten später sah Neuzugang Coughler den mitgelaufenen Raab, der mit dem zweiten Selber Verteidigertreffer an diesem Abend seine Farben mit drei Treffern in Front brachte. In der 18. Minute agierten die Porzellanstädter dann aber zu sorglos in der Defensive, sodass erneut Andreacchi die Islanders auf 2:4 heranbrachte.
Wölfe zu passiv
Auch der zweite Spielabschnitt begann ganz nach dem Geschmack der mitgereisten Wölfe-Fans: Hördler hatte einfach mal abgezogen und überlistete Brandt im Lindauer Tor zum 2:5. Im Anschluss spielten die Lindauer ein Powerplay stark aus und verkürzten einmal mehr durch Andreacchi auf 3:5. Insgesamt wirkten die Wölfe im gesamten zweiten Drittel etwas zu passiv, verbrachten viel zu wenig Zeit in der Angriffszone und überließen den gut forecheckenden Gastgebern über weite Strecken das Spiel. Und dies sollte sich rächen: 35 Sekunden vor der zweiten Pausensirene markierte Peleikis – erneut im Powerplay – den Anschlusstreffer zum 4:5.
Tramm und Gelke sorgen für die Entscheidung
Im Schlussabschnitt gab es früh die kalte Dusche in Form des Ausgleichstreffers durch Feigl, der sich zunächst schön gegen Tramm durchsetzte und im Abschluss auch Weidekamp keine Chance ließ. Knapp sechs Minuten später brachte Wölfe-Kapitän Tramm sein Rudel mit einem satten Schuss bei doppelter Überzahl wieder in Führung. Im weiteren Verlauf hätten sich die Porzellanstädter durch eine erneute dumme Strafe fast um den Lohn gebracht, doch diesmal überstanden die Wölfe die Unterzahlsituation schadlos. Als kurz vor Ende die Gastgeber alles auf eine Karte setzten, gelang Gelke mit einem Treffer ins verwaiste Tor der Schlusspunkt zum 5:7.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
EV Lindau Islanders: Filimonow (ab 16. Min. Brandt) – R. Wucher, Peleikis, Raaf-Effertz, Marsall, Mayr, Bender; Peukert – Grando, Farny, Gams, Feigl, Verelst, C. Wucher, Pavlovic, Kane, Andreacchi, Bickel, Majher
Selber Wölfe: Weidekamp (Rose) – Gläßl, Tramm, Elwing, Sturm, Hördler, Raab, Ulrich – Giesl, Rubin, Brown, Klöpper, Coughler, Kuqi, Pauker, Gelke, Klughardt, Bauer
Tore: 1. Min. 1:0 Brown (Giesl, Rubin); 3. Min. 1:1 Andreacchi (Kane); 9. Min. 1:2 Tramm (Gelke); 10. Min. 1:3 Rubin (Giesl, Sturm); 16. Min. 1:4 Raab (Coughler, Kuqi); 18. Min. 2:4 Andreacchi (Kane, Pavlovic); 22. Min. 2:5 Hördler (Kuqi, Klöpper); 25. Min. 3:5 Andreacchi (Gams, Kane; 5/4); 40. Min. 4:5 Peleikis (Mayr, Andreacchi; 5/4); 44. Min. 5:5 Feigl (Verelst, Raaf Effertz); 50. Min. 5:6 Tramm (Rubin; 5/3); 60. Min. 5:7 Gelke (empty net)
Strafzeiten: Lindau 2 + 5 + Spieldauer gegen R. Wucher, Selb 8
Schiedsrichter: Haupt, Urban (Peisl, Krumpholz)
Zuschauer: 712
selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe


