25.1.2026 - SC Riessersee vs. Selber Wölfe 1:5 (0:2; 1:3; 0:0); Die Selber Wölfe bescherten ihren per Buskonvoi zahlreich mitgereisten Fans einen ungefährdeten Sieg über den SC Riessersee. Spielentscheidend war, dass Kuqi den Anschlusstreffer der Gastgeber zu Beginn des zweiten Drittels postwendend egalisieren konnte. Alles in allem lieferten die Porzellanstädter aufbauend auf einem starken Weidekamp zwischen den Pfosten eine geschlossene Mannschaftsleistung ab und feierten einen ungefährdeten Auswärtssieg.
Wölfe mit der besseren Chancenverwertung
Von Beginn an entwickelte sich ein offenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Zunächst waren es die Gastgeber, die nach einem Scheibengewinn in der neutralen Zone ein 3-auf-1 kreierten. Doch Selbs Goalie Weidekamp vereitelte diese Möglichkeit, sowie drei weitere Schüsse auf sein Tor. Kurz darauf zeigten die Wölfe, was man unter effizienter Chancenverwertung versteht: Einen von Gauch abgefeuerten Schuss konnte Mühlberger nur prallen lassen. Rubin schaltete am schnellsten und versenkte die Scheibe zum 0:1 im Tor. Nur zwei Minuten später stellte Gauch mit einem ansatzlosen Schuss aus dem hohen Slot auf 0:2. Die Garmischer steckten jedoch nicht auf und erarbeiteten sich – vor allem durch ein schnelles Umschaltspiel – immer wieder gute Chancen. Doch die Wölfe brachten immer wieder einen Schläger oder ein Bein dazwischen und konnten sich darüber hinaus auf ihren Schlussmann verlassen, der unter anderem gegen Steinhübl, Armstrong-Kingkade und Colley Sieger blieb.
Wilder Beginn
Das Mitteldrittel begann nicht nach dem Geschmack der Trainer. In Wild-West-Manier ließen beide Teams Rushes zu. Und einen dieser Konter nutzte Riessersee: Roach wurde von Schmid auf die Reise geschickt und überwand Weidekamp im Alleingang zum 1:2. Im direkten Gegenzug stellte Kuqi im Nachfassen jedoch sofort wieder den alten Abstand her. Die nachfolgenden zehn Minuten verliefen ereignisarm, ehe Pauker in der neutralen Zone von Lahtinen angespielt wurde und völlig frei zum 1:4 abschließen konnte. Noch vor der zweiten Pause nutzten die Wölfe in Person von Nemec ein Powerplay zum 1:5 aus. Wölfe lassen nichts mehr anbrennen Im Schlussabschnitt konzentrierten sich die Selber Wölfe auf die Defensive. Sie standen hinten kompakt und ließen keinen Zweifel mehr aufkommen, wer hier als Sieger vom Eis gehen würde. So sehr sich die Gastgeber auch bemühten, sie fanden keine Mittel mehr, das Spiel noch einmal spannend zu machen.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
SC Riessersee: Mühlberger (Mechel) – Echtler, Elwing, Risk, Schmid, Allavena, Chyzowski – Höller, Colley, Glas-Bader, Roach, Steinhübl, Armstrong-Kingkade, Neiger, Hettich, Raubal, Benkert, Jäckle
Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Tramm, Hördler, Gauch, Raab, Müller, Kassay-Kezi – Kuqi, Nemec, Valasek, Spitzner, Rubin, Schutz, Tabert, Lahtinen, Pauker, Koczlarek, Bauer, Ziesche
Tore: 4. Min. 0:1 Rubin (Gauch, Spitzner); 6. Min. 0:2 Gauch (Pauker, Tabert); 25. Min. 1:2 Roach (Schmid, Risk); 25. Min. 1:3 Kuqi (Tramm, Valasek); 34. Min. 1:4 Pauker (Lahtinen, Tabert); 38. Min. 1:5 Nemec (Valasek, Rubin; 5/4)
Strafzeiten: Riessersee 10, Selb 10
Schiedsrichter: Spiegl, Haupt (Höck, Emminger)
Zuschauer: 2.156
selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe, Foto: Mario Wiedel


