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logo selbkultur27.9.2020 – Zu ihrer jährlichen Versammlung trafen sich kürzlich die Mitglieder des Vereins SelbKultur e.V. Coronabedingt wurde das Treffen mit einigen Monaten Verzögerung im SV-Vereinsheim abgehalten. Vorsitzende Anneliese Schade konnte von einem überaus erfolgreichen Vereinsjahr 2019 be­richten.

Über 30 verschiedene Veranstaltungen und Aktionen wurden von den Mitgliedern erar­beitet und organisiert, wobei drei Höhepunkte besondere Aufmerksamkeit fanden und viele Besucher anzogen: die Selber Kunstnacht mit Live-Musik der Band „SelbControl“, das neue Format „Funzelnacht“ im September und eine musikalische Nikolaus-Party, wiederum mit „SelbControl“.

Außerdem gab es mehrere Vernissagen mit Kunstwerken einheimischer Künstleinnen und Künstler, einige Lesungen, wie z.B. beim Projekt „Stadt-Lesen“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Selb oder der Stadtbücherei Selb. Auch heimatkundliche Themen wie die Ausstellung „Selber Bäder“ oder der Vortrag von Dieter Arzberger zum „Edion“ waren sehr gefragt. Darüber hinaus wurden die Schaufenster am Marktplatz jeweils passend zu den Veranstaltungsthemen phantasievoll dekoriert.

Sehr gut weiter entwickelte sich im zweiten Vereinsjahr die Zusammenarbeit mit anderen Selber Vereinen und kulturellen Einrichtungen. So gab es Kooperationen mit der Selb2023 gGmbH beim Thema „100 Jahre Bauhaus“ mit einen Drachenbau-Workshop und Präsentationen wäh­rend der Selber Kunstnacht. Zusammen mit dem Grenzland-Filmtage-Team wurden zwei Kurz­filmabende und ein Filmtage-Café organisiert. Mehrere Selber Künstlerinnen boten im August ein buntes Ferienprogramm an und die Theaterpädagoginnen der „Jungen Luisenburg“ gestal­teten während des Projekts „Stadt-Lesen“ einen Familiennachmittag im Vereinsraum am Markt­platz. Der Selber Spielmannszug brachte sich mit einem musikalischen Flash-Mob ein und in den Herbstferien machte das JuKu-Mobil Station bei SelbKultur mit kreativen Workshops.

Großer Beliebtheit erfreute sich das Thema „Spiele“. So waren neben klassischen Gesell­schaftsspielen sowohl Schafkopf-Profis als auch Anfänger willkommen zu mehreren Spiele-Abenden unter Anleitung.

Zu Beginn des Jahres 2020 blickte man optimistisch in die Zukunft und war bereits wieder mit Planungen beschäftigt. Aufgrund der Einschränkungen im Veranstaltungsbereich konnten jedoch bisher kaum Ideen realisiert werden. Künftig müssen „coronataugliche“ Formate entwickelt werden, wie z.B. Schaufenster-Kunst oder kulturelle „Guerilla-Aktionen“.

Vorsitzende Anneliese Schade dankte allen Helferinnen und Helfern bei Veranstaltungen des Vereins, beim Vorbereiten und für die große Spendenbereitschaft der Mitglieder. Sie wies auf die wöchentlichen Treffen hin, die wertvoll seien für die Gemeinschaft, zum Meinungsaustausch und Entwickeln neuer Ideen. Ein besonderer Dank ging an die Vorstandskolleginnen für die gute Zusammenarbeit und an alle Mitglieder für das Vertrauen in die Arbeit des Vorstandes.

Dem Kassenbericht von Renate Wölfel folgte auf Antrag der Revisoren die Entlastung der Vor­standschaft.

Themenvorschläge des Vorjahres möchte man in Zukunft weiter ausarbeiten, wie z.B. Kurzfilm- und Literaturabende, Spaziergänge mit kulturellem Hintergrund, mundartliche Themen und vieles mehr.

Viel Lob und Anregungen an die Vorstandschaft gab es dann von Seiten der Mitglieder. OB Ulrich Pötzsch sprach seine Anerkennung für die geleistete Arbeit und die positive Entwicklung des Vereins aus. Auch Ulrike Heinrich als Vertreterin des FAM zeigte sich beeindruckt von der kreativen Vielfalt in allen Themen und wünschte sich künftig eine noch engere Zusammenarbeit bei Veranstaltungen.

Einige weitere Vorschläge zu verschiedenen Ausstellungsthemen wurden gerne aufgenommen und sollen bei den wöchentlichen Treffen auf Umsetzung geprüft werden. 

selb-live.de – Presseinfo SelbKultur

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