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bundespolizei selb 03211.3.2021 - Selb/Wildenau. Ein Fahrzeug mit Kölner Zulassung haben die Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb am Samstagvormittag (27. Februar) bei ihren Kontrollen auf der Straße von Asch nach Selb kontrolliert und verschiedene Straftaten festgestellt. Der türkische Fahrer wies sich ordnungsgemäß aus - allerdings stellten die Beamten fest,

dass für sein Auto keine Haftpflichtversicherung bestand und der 49-Jährige zudem einen Elektroschocker und einen Teleskopschlagstock griffbereit in den Ablagen des Fahrzeugs mitführte. Diese beiden in Deutschland verbotenen Gegenstände ziehen eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz nach sich.

Die Überprüfung des syrischen Beifahrers ergab, dass er über keine erforderlichen Einreisedokumente für Deutschland verfügte. Die weiteren Ermittlungen der sachbearbeitenden Selber Bundespolizei ergaben, dass der syrische Staatsangehörige vom türkischen Fahrer in Wien abgeholt wurde. Der Migrant betreibt in Österreich ein Asylverfahren und wollte zu seinem Bruder nach Hof reisen, um sich künftig dauerhaft in Deutschland aufzuhalten. Nach Abschluss der grenzpolizeilichen Sachbearbeitung leiteten ihn die Bundespolizisten für das weitere Verfahren an die Ankereinrichtung Oberfranken nach Bamberg weiter.

Der in Köln wohnhafte Türke musste auf Grund der fehlenden Kfz-Versicherung seine Weiterreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln planen. Des Weiteren wird gegen ihn wegen der Beihilfe zur unerlaubten Einreise des syrischen Beifahrers ermittelt.

Da die Männer weder die auf Grund der Pandemielage erforderliche "Digitale Einreiseanmeldung" noch einen Coronatest vorweisen konnten, haben sie sich ferner wegen Verstößen gegen die Infektionsschutzbestimmungen zu verantworten.

 

selb-live.de – Presseinfo Bundespolizei Selb

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