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csu selb26.2.2020Im Zuge des Kommunalwahlkampfes 2020 stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten der Selber CSU am vergangenen Sonntag den Fragen der Anwohner. In der gut gefüllten Gaststätte „Kreta“ am Hallenbad erläuterte Fraktionsvorsitzender Carsten Hentschel die anstehenden Projekte, die im Rahmen der Bayerischen Tschechischen Freundschaftswochen anstehen.

Die Umgestaltung des Rosenthalparks zum Herzstück eines sogenannten „Sport- und Freizeitbandes“ bewertete er grundsätzlich als sinnvoll. Allerdings müsse man bei den Übergängen in die anderen Bereiche und bei der Öffnung des Hallenbades hin zu einer Liegewiese noch deutlich konkreter werden. „Vor allem dort wird sich zeigen, ob diese Projekte bei der Bevölkerung auch langfristig ankommen“, so Hentschel. Die Umgestaltung des Bahnhofsareals bezeichnete er als „Mammutaufgabe“. Er appellierte in diesem Zusammenhang, von allzu utopischen Ideen Abstand zu nehmen und mit der konkreten Planung schnellstmöglich zu beginnen.

Besonders auf den Nägeln brannte den Kappelanern die Parksituation in der Jean-Paul-Straße. Oft seien Einfahrten blockiert und die Durchfahrt kaum möglich. Stadträtin Christine Hippmann versprach, den westlichen Teil des Hallenbadparkplatzes besser in ein Parkraumkonzept einzubinden. Hier sei nach ihrer Meinung eine engere Fassung der Satzung notwendig, auch um Lärm durch nächtliche Ruhestörung zu unterbinden.

CSU-Ortsvorsitzender Matthias Müller verwies darauf, dass sich aufgrund der baulichen Veränderungen am Parkplatz und im Wohngebiet selbst die Situation merklich verbessert habe. „Wir haben hier die Initiative ergriffen und entsprechende Anträge im Stadtrat gestellt“, verdeutlichte Müller. Die Vorwürfe, die Polizei würde sich aufgrund der Umstrukturierung nicht um diese Probleme kümmern, kann sich der Ortsvorsitzende nicht vorstellen. „Bitte rufen Sie die Polizei an, wenn es Belästigungen oder Raserei gibt. Wir vermitteln gerne, wenn das nicht reicht“, so Müller weiter.

Dass die Hofer Straße besonders in der Höhe des Hallenbades oft als Rennstrecke benutzt werde, davon konnte Kosta Karakasis berichten: „Wenn nachts die Ampeln aus sind, wird hier bis zum Kreisel maximal beschleunigt. Wehe, wenn da einer über die Straße will!“ Offenbar habe gutes Zureden bei diesem Personenkreis nicht geholfen, meinte Stadtratskandidat Hannes Siegeris. Er forderte weitere Maßnahmen. „Ich kann mir gut einen stationären Blitzer an dieser sensiblen Stelle vorstellen“, so Siegeris.

selb-live.de – Presseinfo CSU Selb

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