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fam stuetzpunkt selb 102121.10.2021 – Als einer von drei Standorten im Landkreis Wunsiedel wurde im Familienzentrum FAM ein Familienstützpunkt integriert. Dieser fungiert als Anlaufstelle bei Fragen und Problemen. Für das FAM ist dies zugleich ein weiterer Baustein im vielfältigen Angebot.

Familienstützpunkte sollen als niedrigschwellige Kontakt- und Anlaufstellen für Familien dienen, bei denen Eltern qualifizierte Informationen, Hilfen und Angebote entsprechend ihrer Bedürfnisse erhalten. Die Familienstützpunkte als ein weiterer neuer Baustein der präventiven Arbeit werden durch die Koordinierungsstelle Familienbildung des Kreisjugendamtes Wunsiedel i. F. begleitet.

Eltern zu sein, ist für die meisten Menschen die schönste Sache der Welt, allerdings auch oft mehr als ein Vollzeit-Job, der Familien vor ständig wechselnde Herausforderungen stellt. Häufig hilft es bei vielen auftretenden Fragen und Problemen schon, mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und sich so Anregungen oder Ratschläge einzuholen.

Manchmal tut es aber auch gut, sich die Meinung eines Außenstehenden einzuholen, der beruflich tagtäglich mit Kindern und Familien befasst ist und der regelmäßig, einfach, unkompliziert und vor allem wohnortnah zu erreichen ist. Genau diese vielfältigen Möglichkeiten sollen im Landkreis Wunsiedel drei sogenannte Familienstützpunkte bieten. Mit einem Familienstützpunkt im Kinderhort „Vier Elemente“ in Weißenstadt wurde bereits gestartet, in Marktredwitz wird in der Dörflaser Hauptstraße noch ein neues Familienzentrum aufgebaut.

Der Stützpunkt in Selb wurde an das bestehende Familienzentrum FAM angegliedert. Betreiben wird diesen wie das Haus selbst das EJF (Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk). Ansprechpartnerin im Familienstützpunkt Selb ist Anke Zippert. „Für uns ist es eine Freude, diesen weiteren Baustein mit zu integrieren“, verwies im Rahmen der offiziellen Eröffnung des Familienstützpunktes Verbundleiterin Anja Lange auf das ohnehin vielfältige Angebot. Gerade in Sachen Familien kooperiere man dazu schon häufig auch mit dem benachbarten Jugendzentrum JAM.

Über die Möglichkeit der Familienstützpunkte freut sich insbesondere Landrat Peter Berek. Er erinnerte, dass das Kreisjugendamt des Landkreises das entsprechende Konzept – auch dank der Möglichkeit von Förderkulissen - erstellt habe. Dazu habe man bereits im vergangenen Jahr die Familien im Landkreis nach ihren Wünschen und Bedürfnissen befragt. Ein Ergebnis der Befragung: Eltern wünschen sich mehr qualifizierte Informationen, lebensnahe Hilfen und Anregungen für Kurse oder Freizeitangebote. All das einfach zu erreichen und niedrigschwellig nutzbar. „Mit den Familienstützpunkten hat der Landkreis jetzt ein entsprechendes Angebot auf die Beine stellen können“, dankte der Landrat allen Mitwirkenden, wie in Selb insbesondere auch der Kommune und dem EJF.

Dr. Andreas Eckhoff, Vorstandsvorsitzender der EJF, sieht die Möglichkeiten mit dem Familienstützpunkt als wertvolle Bereicherung für das im Jahr 2016 eröffnete FAM als Begegnungsstätte. In dieser stehen nun neben den bisherigen Angeboten für Jung und Alt nun die Familien nun noch einmal besonders im Fokus. Und auch Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch zeigt sich dankbar für das neue zusätzliche Angebot.

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Foto von links: Barbara Schönberner (Leitung FAM), Pfarrer Thomas Fischer, Dekan Dr. Volker Pröbstl, Anja Lange (Verbundleiterin EJF), Sandra Wurzel (Leitung Kreisjugendamt), Landrat Peter Berek, Anke Zippert (Familienstützpunkt Selb), Dr. Andreas Eckhoff, Vorstandsvorsitzender EJF, Sarah-Alena Thoma (Koordinierungsstelle Familienbildung), Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch und Birgit Planner (Koordinierungsstelle Familienbildung).

 

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