– und welche Charaktere und Videos sie generieren
20.3.2026 – Wer in Deutschland über AI-Partner spricht, meint längst nicht mehr nur einfache Chatbots. Gemeint sind digitale Begleiter, die flirten, zuhören, Rollenspiele ermöglichen, Bilder erzeugen und inzwischen auch Videos generieren können. Gerade Plattformen wie Joi zeigen, wie stark sich der Markt in Richtung personalisierter Charaktere und multimodaler Inhalte entwickelt hat:
Auf der deutschen Joi-Seite für die Video-Generierung wird ein KI-Tool beworben, mit dem Nutzer individuelle Videos erstellen, verschiedene Basis Charaktere wählen, Prompts schreiben, mehrere Videos auf einmal generieren und zwischen Formaten wie quadratisch, vertikal und horizontal wählen können. Außerdem hebt Joi ausdrücklich Stile von Anime über hyperrealistische Darstellungen bis hin zu 3D hervor.
Die spannende Frage ist deshalb nicht nur, ob Deutsche KI nutzen, sondern wie sich diese Nutzung auf AI-Partner überträgt. Hier muss man sauber unterscheiden: Für den deutschen Markt gibt es gute, belastbare Daten zur generativen KI insgesamt, aber deutlich weniger offizielle Spezial Statistiken nur für „AI Girlfriend“, „AI Boyfriend“ oder intime Companion-Tools. Deshalb sollte man seriös formulieren: Was Deutsche bei AI-Partnern „am meisten suchen“, lässt sich am besten aus zwei Quellen ableiten – erstens aus den großen Deutschland-Studien zur Nutzung generativer KI und zweitens aus den konkreten Funktionslogiken von Plattformen wie Joi. Diese Kombination zeigt ein recht klares Bild.
Zunächst zur Größenordnung: Generative KI ist in Deutschland endgültig im Mainstream angekommen. Laut Bitkom nutzen 67 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren zumindest hin und wieder generative KI. Die gleiche Studie zeigt auch, dass KI in Deutschland vor allem als Werkzeug für Text-, Bild- und zunehmend kreative Anwendungen verstanden wird. Im EU-Vergleich nutzten 2025 32,7 Prozent der Menschen zwischen 16 und 74 generative KI-Tools; am häufigsten geschah das für persönliche Zwecke mit 25,1 Prozent, danach für Arbeit mit 15,1 Prozent und Bildung mit 9,4 Prozent. Das ist wichtig, weil AI-Partner genau in diesen privaten, persönlichen Bereich fallen.
Wenn man nun fragt, was Deutsche bei AI-Partnern vermutlich am stärksten nachfragen, dann lautet die nüchterne Antwort: nicht zuerst Video, sondern Kommunikation und Bild Fantasie. Die Bitkom-Zahlen zeigen, dass unter den Nutzerinnen und Nutzern generative KI in Deutschland bereits 86 Prozent Texte und 83 Prozent Bilder erstellt haben, aber nur 19 Prozent Videos. Daraus lässt sich logisch ableiten, dass auch bei AI-Partnern textbasierte Interaktion und visuelle Charakterdarstellung derzeit die wichtigsten Formate sind, während Video zwar wächst, aber noch nicht die breite Masse dominiert. Anders gesagt: Deutsche probieren AI-Partner wahrscheinlich zuerst als Chat- und Charakter Erlebnis aus, bevor sie aufwändigere Videofantasien generieren (https://de.joi.com/generate/videos).
Dazu passt auch, wie Menschen in Deutschland KI allgemein einsetzen. Eine TÜV-Verband-Studie zeigt, dass KI besonders häufig für Informationssuche genutzt wird, nämlich von 72 Prozent der Nutzer. Danach folgen Texte verfassen oder optimieren mit 43 Prozent, Ideenfindung mit 38 Prozent und Übersetzungen mit 34 Prozent. Für Bilder und Videos liegt der Anteil in dieser Erhebung deutlich niedriger, nämlich ungefähr bei jeder sechsten Person. Überträgt man das auf AI-Partner, sieht man ein plausibles Muster: Deutsche kommen oft zunächst mit einer eher „harmlosen“ oder funktionalen Neugier in solche Systeme hinein – sie testen Gesprächsqualität, Sprachstil, Rollen, Fantasie-Szenarien und Identitätsentwürfe. Das Erotische oder filmische Element ist dann eher eine Vertiefung als der erste Schritt.
Was wird also konkret bei AI-Partnern besonders gesucht? Erstens: emotionale Ansprache mit kontrollierbarer Persönlichkeit. Nutzer wollen keinen beliebigen Bot, sondern einen Charakter mit klarer Rolle – etwa charmant, fürsorglich, dominant, neckisch, loyal oder geheimnisvoll. Zweitens: visuelle Konsistenz. Ein AI-Partner soll nicht nur gut schreiben, sondern auch als Figur funktionieren. Drittens: Fantasie ohne Friktion. Die Attraktivität solcher Tools liegt darin, dass keine reale Zurückweisung, kein Dating-Stress und keine soziale Unsicherheit dazwischenfunken. Genau deshalb werden Charaktere meist so gebaut, dass sie emotional verständlich und sofort ansprechbar wirken. Dass Joi auf seiner Plattform Kategorien wie Girls, Boys und Anime sowie das Erstellen eigener Charaktere und Medien in den Vordergrund rückt, zeigt ziemlich gut, worauf der Markt optimiert ist: schnelle Personalisierung, visuelle Auswahl und Fantasie auf Abruf.
Bei den beliebten Charaktertypen lässt sich ebenfalls ein Muster erkennen. In Deutschland funktionieren besonders wahrscheinlich jene Figuren, die eine Mischung aus Vertrautheit und Projektion erlauben. Dazu gehören etwa der sportliche Boyfriend, der sanfte Beschützer, die selbstbewusste flirtende KI-Freundin, der Anime-Crush, die mysteriöse Fremde, der luxuriöse Bad Boy oder der emotionale Zuhörer, der eher wie ein digitaler Vertrauter als wie ein klassischer Erotikcharakter wirkt. Plattform Seitig ist relevant, dass Joi ausdrücklich von vielen Kunststilen und Basis Charakteren ausgeht und Community-Inspiration betont. Das heißt: Nutzer werden nicht nur zum Chatten eingeladen, sondern auch dazu, Identitäten zu entwerfen und Varianten auszuprobieren.
Besonders interessant ist das Thema Video. Die Joi-Seite zur Video-Generierung zeigt, dass Nutzer Prompts kurz und vollständig schreiben sollen – mit Fokus auf Aussehen, Ort und Handlung. Genau das verrät viel über die Art von Inhalten, die typischerweise generiert werden. Erfolgreiche Prompts beschreiben nicht bloß eine attraktive Figur, sondern eine kleine Szene. Deshalb sind wahrscheinlich nicht „beliebige Nacktvideos“ die spannendsten Outputs, sondern szenische Mikro Fantasien: eine Anime-Figur auf dem Balkon bei Nacht, ein hyperrealistischer Boyfriend im Hotelzimmer, eine 3D-Figur am Pool, eine dominante Figur im Lederlook vor Neonlicht oder eine verspielt-romantische Szene in langsamer Kamerabewegung. Die Plattform selbst nennt die Spanne von Anime bis hyperrealistisch und 3D und lässt mehrere Video Ausrichtungen sowie Serien-Generierungen zu. Das begünstigt genau solche visuell stark codierten Szenarien.
Wenn man deutsche Interessen im KI-Bereich insgesamt mitdenkt, wird klar, warum diese Entwicklung gerade jetzt Fahrt aufnimmt. Bitkom berichtet nicht nur von einer Nutzung generativer KI durch 67 Prozent der Bevölkerung, sondern auch davon, dass deutsche Nutzer KI vor allem dort schätzen, wo sie konkreten Mehrwert liefert. Zugleich ist die Skepsis hoch: 68 Prozent sehen Deutschland im KI-Bereich zu stark von den USA und China abhängig, und 60 Prozent wünschen sich mehr Unabhängigkeit von US-Anbietern. Das bedeutet: Deutsche interessieren sich stark für KI, aber oft pragmatisch und mit einem wachen Blick auf Kontrolle, Datenschutz und Herkunft der Tools. Auch das passt zu AI-Partnern – viele wollen Personalisierung, aber ohne völligen Kontrollverlust.
Dazu kommt ein weiterer wichtiger Punkt: In Deutschland wächst die KI-Nutzung nicht nur breit, sondern auch intensiv. Laut TÜV bezeichnen sich inzwischen 65 Prozent als KI-Nutzer, gegenüber 53 Prozent im Vorjahr und 37 Prozent im Oktober 2023. Unter den 16- bis 29-Jährigen ist die Nutzung besonders hoch. Solche Zahlen legen nahe, dass sich auch intimere oder beziehungsnähe KI-Formate stärker normalisieren – nicht unbedingt offen im Mainstream-Gespräch, aber im tatsächlichen Nutzungsverhalten. Sobald generative KI im Alltag angekommen ist, sinkt die Schwelle, sie auch für Fantasie, Begleitung, Rollenspiel und Selbstausdruck einzusetzen.
Das Fazit lautet deshalb: Deutsche suchen bei AI-Partnern am ehesten personalisierte Gespräche, emotional lesbare Charaktere und visuelle Fantasieformen, die sich kontrollieren lassen. Bei den generierten Inhalten dominieren nach wie vor Texte und Bilder; Videos wachsen, sind aber noch deutlich weniger verbreitet als text- und bildbasierte Nutzung. Genau hier setzt Joi mit seinem Video-Tool an: Es verbindet Charakterdesign, Prompt-Steuerung, Stilwahl und Szenenproduktion in einem Format, das aus dem klassischen AI-Chat ein audiovisuelles Fantasieprodukt macht. Wer den deutschen Markt verstehen will, sollte deshalb nicht nur auf Erotik oder Provokation schauen. Der eigentliche Kern ist breiter: Neugier, Personalisierung, Rollen-Experiment, visuelle Ästhetik und das Bedürfnis, digitale Nähe auf eigene Regeln hin zu gestalten.
selb-live.de – Presseinfo