Anzeige

grabfeld erkersreuth 112221.11.2022 - Am Toten- und Ewigkeitssonntag gedenken Kirchengemeinden und Christen ihrer Verstorbenen. Auch die evangelische Kirchengemeinde Erkersreuth versammelte sich zum Gottesdienst mit Totengedenken in der Martin-Luther-Kirche in Selb-Plößberg.

Über 30 Kerzen leuchteten in der Kirche und erinnerten an verstorbene Gemeindeglieder und Familienangehörige, über 100.000 abgetriebene Kinder im Jahr allein in Deutschland und an die Opfer von Krieg, Gewalt und Terror sowie der Christenverfolgungen weltweit.

Pfarrer Dr. Jürgen Henkel machte in seiner Predigt deutlich: „Sterben, Tod und Trauer gehören zum Leben dazu. Natürlich macht es uns auch als Christen traurig, wenn wir an einem Sterbebett oder an einem Sarg oder Grab Abschied nehmen. Aber bei uns leuchten eben auch bei aller Trauer Kerzen als Zeichen der Hoffnung. Sie weisen auf Jesus Christus als Licht unseres Lebens hin. Das Osterlicht ist Zeichen für die Auferstehung Christi und unsere eigene Auferstehung.“

Nach dem gut besuchten Gottesdienst nahmen rund 20 Gemeindeglieder auch am Friedhof in Erkersreuth an der Weihe des neuen pflegefreien Würfelgrabfelds bei „Winterfrische“ teil. Dabei besprengte Pfarrer Henkel die neue Anlage mit Weihwasser und stellte diese unter den Schutz und Segen. Die Bibellesungen aus Briefen des Apostels Paulus erinnerten an die christliche Auferstehungshoffnung. Die Gemeinde betete dafür, dass der Friedhof und die neue Grabanlage „ein Ort des Gebetes, der Hoffnung und des Friedens“ sein möge und die Herzen der Angehörigen mit Trost und Zuversicht erfüllen möge.

In seiner kurzen Ansprache betonte Pfarrer Henkel: „Gräber sind Orte der Trauer und der Hoffnung zugleich. Wir trauern um unsere Verstorbenen, wissen sie aber auch geborgen bei Gott. Und wir sind vereint im Glauben an die Auferstehung und das ewige Leben im Reich der Erlösten bei Gott.“ Das neue Grabfeld hat neun Würfelgräber mit je zwei Grabplätzen.

grabfeld erkersreuth 1122selb-live.de - Presseinfo

FacebookXingTwitterLinkedIn