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abi2026 selb 127.6.2026 – Ein großer Moment für die Schulfamilie des Walter-Gropius-Gymnasiums Selb: 45 Abiturientinnen und Abiturienten haben im Rahmen einer feierlichen Zeugnisübergabe ihre Abiturzeugnisse erhalten und damit einen wichtigen Abschnitt ihres Lebens abgeschlossen.

 Unter dem Motto „Abitur – eine Reise nimmt ein Ende“ verabschiedete die Schule ihre Absolventinnen und Absolventen. Ein Motto, das sich wie ein roter Faden durch die Feier zog und auch in den Reden immer wieder aufgegriffen wurde.

Besonders erfreulich: Gleich zwei Absolventen erreichten die Traumnote 1,0. Diese hervorragende Leistung gelang Sophie Stöhr und Jeroen Sigl. Darüber hinaus erzielten weitere 15 Schülerinnen und Schüler eine Abiturnote mit einer Eins vor dem Komma.

 

Feierlicher Abschied mit Musik und vielen persönlichen Worten

Die Zeugnisübergabe war geprägt von Stolz, Freude und vielen emotionalen Momenten. Neben der offiziellen Übergabe der Abiturzeugnisse sorgten musikalische Beiträge für den festlichen Rahmen.

Auch besondere Dankesworte fanden ihren Platz. Die Absolventinnen und Absolventen richteten sich unter anderem an Oberstufenkoordinatorin Maria Alma, die sie liebevoll „unsere Mutti Maria“ nannten. Damit wurde deutlich, welchen Stellenwert die persönliche Begleitung und Unterstützung während der Oberstufenzeit für den Jahrgang hatte.

 

Dank an alle, die den Weg begleitet haben

Landrat Peter Berek gratulierte den Abiturientinnen und Abiturienten und stellte in seiner Ansprache vor allem die vielen Menschen in den Mittelpunkt, die hinter diesem Erfolg stehen. „An Tagen wie diesen blickt man zurück“, sagte Berek und erinnerte daran, dass ein solcher Abschluss nicht alleine erreicht werde. Eltern, Freunde, Lehrkräfte, Schulfamilie und viele weitere Unterstützer hätten ihren Anteil daran, dass dieser Tag möglich wurde.

Für die Zukunft gab Berek den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg, ihren eigenen Weg zu finden, Talente weiterzuentwickeln und Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig äußerte er den Wunsch, dass viele der jungen Menschen ihrer Heimatregion verbunden bleiben und später wieder ins Fichtelgebirge zurückkehren.

 

Stadt Selb gratuliert und wirbt für die Region

Auch Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch gratulierte den Absolventinnen und Absolventen. Er betonte, dass es besondere Momente im Leben gebe, auf die man stolz sein dürfe – der Abiturabschluss gehöre eindeutig dazu. Pötzsch erinnerte an die Zusammenarbeit zwischen Schule, Stadt und Region und betonte, dass die Stadt Selb jungen Menschen weiterhin Möglichkeiten bieten wolle, sich zu entwickeln und ihre Zukunft aufzubauen. Er verwies auf die zahlreichen Angebote und Chancen in der Region, sowohl bei Unternehmen als auch im gesellschaftlichen Umfeld. Sein Wunsch: Die jungen Menschen sollen die Welt entdecken, aber die Verbindung zur Heimat nicht verlieren.

 

Elternbeirat: Ermutigung für eine neue Generation

Für den Elternbeirat sprach Frau Dr. Sabine Kob zu den Abiturientinnen und Abiturienten. Sie gratulierte zum erfolgreichen Abschluss und richtete ihren Blick vor allem auf die Herausforderungen der Zukunft.

Sie machte deutlich, dass diese Generation mit digitalen Entwicklungen und insbesondere mit künstlicher Intelligenz aufgewachsen sei und damit vor besonderen Chancen und Herausforderungen stehe. Dabei rief sie die jungen Menschen dazu auf, technische Entwicklungen nicht einfach hinzunehmen, sondern kritisch zu hinterfragen und bewusst zu entscheiden, welchen Weg sie gehen möchten. Ihr Wunsch an die Absolventinnen und Absolventen: neugierig bleiben, eigene Entscheidungen treffen und den eigenen Lebensweg aktiv gestalten.

 

Schulleiterin: „Die Reise hat Spuren hinterlassen“

Schulleiterin Tabea-Stephanie Amtmann griff in ihrer Rede das Abimotto auf und verglich die Schulzeit mit einer langen Reise. Auf diesem Weg habe es Höhen und Tiefen gegeben: „Turbulenzen“, Herausforderungen und ungeplante Zwischenstopps. Doch die Schülerinnen und Schüler hätten bewiesen, dass sie mit Durchhaltevermögen, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein ans Ziel kommen können. Besonders wichtig sei dabei nicht nur das erworbene Wissen, sondern vor allem die Fähigkeit, selbstständig zu denken, sich mit anderen auseinanderzusetzen und eigene Entscheidungen zu treffen.

Mit Blick auf künstliche Intelligenz betonte sie, dass diese ein Werkzeug sein könne, aber das eigene Denken nicht ersetzen dürfe.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Rede war das Miteinander innerhalb des Jahrgangs. Die Schülerinnen und Schüler hätten gelernt, unterschiedliche Meinungen auszuhalten, miteinander zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu finden. Diese Fähigkeit sei gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig.

Zum Abschluss gab sie den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg, ihren weiteren Weg mit Mut, Neugier und Vertrauen zu gehen.

 

Absolventen blicken zurück: Zusammenhalt als Stärke des Jahrgangs

Für die Abiturientinnen und Abiturienten sprach Bente Hofmeister. Sie erinnerte daran, dass der Jahrgang ursprünglich mit 75 Schülerinnen und Schülern gestartet war und 45 von ihnen nun gemeinsam das Ziel erreicht hätten.

Gerade die Größe des Jahrgangs habe den Zusammenhalt geprägt. Aus unterschiedlichen Persönlichkeiten sei eine Gemeinschaft entstanden, die sich gegenseitig unterstützt habe – im Unterricht, vor Klausuren, auf Fahrten und bei vielen gemeinsamen Erlebnissen.

Mit viel Humor blickte sie auf typische Situationen des Schulalltags zurück: vergessene Materialien, verspätete Ankünfte, chaotische Momente und die besonderen Eigenheiten einzelner Mitschülerinnen und Mitschüler. Doch hinter den humorvollen Erinnerungen stand vor allem Dankbarkeit. Dank richtete sie an die Lehrkräfte für ihre Geduld und Unterstützung sowie besonders an Oberstufenkoordinatorin Maria Alma, die den Jahrgang über viele Jahre begleitet habe.

Auch den Eltern und Familien sprach sie ihren Dank aus für deren Unterstützung, Geduld und Begleitung auf dem Weg zum Abitur.

Mit der Zeugnisübergabe endet für die 45 Absolventinnen und Absolventen ein bedeutender Abschnitt. Hinter ihnen liegen Jahre voller Lernen, Herausforderungen, gemeinsamer Erlebnisse und persönlicher Entwicklung. Jetzt beginnt die nächste Reise. Eine Reise mit neuen Zielen, neuen Herausforderungen und vielen Möglichkeiten.

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