10.10.2026 - Selber Wölfe vs. Erding Gladiators 0:2 (0:0; 0:0; 0:2); Im Heimspiel gegen Erding Gladiators zeigten die Wölfe über weite Strecken einen ordentlichen Auftritt, scheiterten jedoch an der eigenen Chancenverwertung. Wölfe-Goalie Rose zeigte zwar eine starke Leistung und entschärfte einige Erdinger Konter. Er jedoch musste zweimal hinter sich greifen, sodass am Ende die knappe Heimniederlage nicht zu verhindern war.
Selb tonangebend
Die Wölfe kamen gut aus der Kabine und waren die spielbestimmende Mannschaft auf dem Eis. Gleich zu Beginn prüften zweimal Gelke und Müller, der sich aus der Verletzungspause zurückmeldete, Gäste-Keeper Zabolotny. Coughler tankte sich durch die Gladiators-Defensive, scheiterte aber ebenfalls am Erdinger Goalie. Auf der anderen Seite hielten die Wölfe die Erdinger größtenteils weg von Rose, der heute den Vorzug zwischen den Selber Pfosten erhielt. Lediglich bei zwei Einzelaktionen von Zap und Pouliot musste der Selber Schlussmann eingreifen. Dann kam zunehmend auch Härte in die Partie – die Checks wurden zu Ende gefahren und auch die ein oder andere Strafe hagelte es. Doch auch die Special Teams beider Teams blieben im ersten Spielabschnitt noch ohne Ertrag, sodass es torlos in die erste Drittelpause ging.
Tore weiterhin Fehlanzeige
Der Mittelabschnitt begann ausgewogen mit einigen Scheibenwechseln in der neutralen Zone und ohne dass sich eine der beiden Mannschaften länger offensiv festsetzen konnte. Dann waren es aber einmal mehr die Wölfe, die das Spielgeschehen optisch zunehmend bestimmten und sich vielversprechende Chancen erarbeiteten. Kapital schlagen konnten die Selber Jungs daraus aber weiterhin nicht: Neuzugang Gläser und abermals Gelke, diesmal zusammen mit Thal im Zwei-gegen-eins, scheiterten an Zabolotny. Die Gäste tauchten ihrerseits einige Male mit hochgefährlichen Kontern vor dem Selber Kasten auf, doch auch auf Erdinger Seite fand der Puck den Weg vorbei an Rose nicht, sodass die Null auf der Anzeige zur zweiten Pausensirene noch immer Bestand hatte.
Gäste treffen doppelt
In den Schlussabschnitt starteten die Wölfe in Unterzahl, weil Elwing gegen Ende des Mitteldrittels noch eine Strafe bekommen hatte. Diese überstand das Rudel zwar, doch als man kurz darauf die ärgerliche Bankstrafe wegen eines Wechselfehlers kassierte, traf Sivic in der 45. Minute im Powerplay zum 0:1 für die Gladiators. Weitere Offensivbemühungen der Wölfe blieben zu harmlos und so war es auf Erdinger Seite Pouliot, der einen mustergültig herausgespielten Erdinger Konter gut fünf Minuten vor Spielende zum 0:2 verwandelte. Wölfe Coach Huber nahm gut drei Minuten vor Ende die Auszeit und zog anschließend den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers – vorbei an Zabolotny im Gladiators-Tor sollte an diesem Abend aber einfach kein Weg mehr führen.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Selber Wölfe: Rose (Weidekamp) – Gläßl, Tramm, Elwing, Sturm, Raab, Müller, Hördler, Ulrich – Giesl, Rubin, Gläser, Klöpper, Coughler, Kuqi, Pauker, Thal, Gelke, Klughardt, Bauer
Erding Gladiators:
Tore: Kurrer (Zabolotny) – Stromberg, Spacek, Pfenninger, Eberhardt, Cramer, Baßler, Faltermaier – Steck, Sivic, Pouliot, Schultz, Zap, Larsson, Modlmayr, Geppert, Schmidpeter, Schepel, Trew
Tore: 45. Min. 0:1 Sivic (Spacek, Steck; 5/4); 55. Min. 0:2 Pouliot (Sivic, Steck)
Strafzeiten: Selb 13, Erding 8
Schiedsrichter: Zettl, Lender (Worotnikow, Herrmann)
Zuschauer: 1.743
selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe, Foto: Mario Wiedel