11.5.2026 – Nachdem die Selber Wölfe zuletzt einige Vertragsverlängerungen sowie eine Neuverpflichtung bekannt gegeben haben, melden die Porzellanstädter nun noch einmal vier Abgänge und bedanken sich bei zwei Förderlizenzspielern, deren Zukunft erst einmal nicht im Selber Wolfsrudel weitergeht.
Stand der Kaderplanung
Die Verantwortlichen der Selber Wölfe arbeiten weiter mit Hochdruck an der Zusammenstellung des Kaders für die kommende Saison in der Oberliga Süd. Nachdem bereits einige Vertragsverlängerungen sowie eine Neuverpflichtung kommuniziert wurden, verabschieden die Porzellanstädter nun weitere sechs Spieler aus dem letztjährigen Team.
Der Topscorer zieht weiter
Mit Chris Schutz verlieren die Selber Wölfe ihren letztjährigen Topscorer. Der US-Boy, der auch die australische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde seinen Erwartungen gerecht, erzielte in 61 Pflichtspielen 44 Tore und bereitete weitere 43 Treffer vor. Bei den Gegnern besonders gefürchtet waren seine knallharten und präzisen Direktabnahmen im Powerplay, die reihenweise im Tor einschlugen. Die Verantwortlichen der Selber Wölfe hätten den 30-jährigen Rechtsschützen gerne gehalten, ein neues Vertragsangebot schlug der Angreifer jedoch aus.
Starkes Profi-Debüt
Der Deutsch-Ungar Kende Kassay-Kézi kam vor der vergangenen Saison aus dem Nachwuchs des EV Landshut ins Wolfsrudel. Seine Debüt-Saison im Profi-Eishockey meisterte der 19-jährige Verteidiger hervorragend und sammelte im Trikot der Selber Wölfe Erfahrung aus 61 Oberliga-Spielen. Trotz seines jungen Alters konnten sich sowohl das Trainerteam als auch die Mannschaftskameraden auf seine stabilen Leistungen in der Wölfe-Defensive verlassen. Der Linksschütze erzielte zwei Tore und steuerte fünf Vorlagen bei. In der kommenden Spielzeit wird der gebürtige Budapester für die Hannover Indians in der Oberliga Nord auflaufen.
Quirliger Youngster
Mit Eric Doronin verabschieden die Selber Wölfe einen talentierten jungen Stürmer, der zu Beginn der vergangenen Saison – aus der U20 des ESV Kaufbeuren kommend – die Verantwortlichen über ein Probetraining auf sich Aufmerksam machte. Auch im anschließenden Tryout wusste sich der 20-Jährige durchzusetzen. Leider verletzte sich der quirlige Youngster bereits im November schwer, so dass er nur zu elf Einsätzen kam. Dabei erzielte der Linksschütze einen Treffer.
Zwischen Profiteam und Nachwuchs
Jonas Körber stürmte in den vergangenen beiden Saisons sowohl für die Profimannschaft als auch fürs U20 Team der Selber Wölfe Juniors. Im Seniorenbereich kam der 19-Jährige auf 14 Einsätze in der DEL2 sowie elf Oberliga-Partien. Leider hatte der Linksschütze in der vergangenen Saison mit einer langwierigen Verletzung zu kämpfen.
Danke an die Förderlizenzspieler
Bedanken möchten sich die Selber Wölfe auch bei zwei Förderlizenzspielern, die in der vergangenen Saison bei den Selber Wölfen mitgewirkt haben. Erik Schuler wurde für drei Partien von der U20 des Schwenninger ERC ausgeliehen. Dabei steuerte der 19-Jährige einen Treffer bei. Eigentlich ein fester Bestandteil des Wolfsrudels war Marcel Tabert (Foto), der aus der U20 des EV Landshut die Chance bekam, Oberliga-Erfahrung zu sammeln. Diese Möglichkeit nutzte der 20-jährige Linksschütze dann auch ausgiebig: In 45 Pflichtspieleinsätzen gelangen dem gebürtigen Rottweiler sieben Treffern und elf Torvorlagen.
selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe, Foto: Mario Wiedel