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Gauch13.4.2026 - Nach einer starken Saison und dem Einzug ins Playoff-Viertelfinale laufen die Kaderplanungen für 2026/2027 auf Hochtouren. Auch wenn der Großteil des Teams zusammenbleiben soll, heißt es nun, sich von vier Spielern zu verabschieden, die in der vergangenen Saison wichtige Akzente gesetzt haben.

Großteil des Kaders soll zusammenbleiben

Die Selber Wölfe blicken auf eine starke Saison zurück, in der das Team nicht nur sportlich überzeugen, sondern mit dem Erreichen des Playoff-Viertelfinals die gesteckten Ziele sogar übertreffen konnte. Der herausragende Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und die Entwicklung des jungen Kaders haben maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen. Genau deshalb möchten der Sportliche Leiter Frank Hördler den Kern des Teams auch für die kommende Spielzeit zusammenhalten. Dennoch bleibt es nicht aus, dass sich einzelne Spieler neu orientieren oder auf bestimmten Positionen Veränderungen vorgenommen werden sollen. Die ersten Personalentscheidungen dazu stehen nun fest.

 

Punktbester Verteidiger sagt Servus

Mit Thomas Gauch verabschieden sich die Selber Wölfe vom punktbesten Verteidiger der abgelaufenen Saison. Der 27-Jährige hat sich entschieden, zur kommenden Spielzeit eine neue sportliche Herausforderung anzunehmen – eine Entscheidung, die der Club respektiert, auch wenn man ihn nur ungern ziehen lässt. In 51 Pflichtspielen erzielte der Abwehrhüne 19 Tore und bereitete weitere 34 Treffer vor, womit er insgesamt auf starke 53 Scorerpunkte kam und teamintern hinter Chris Schutz und Niko Lahtinen drittbester Scorer war. Neben Gauchseiner offensiven Durchschlagskraft überzeugte Gauch auch mit viel Eiszeit, körperlicher Präsenz und Zuverlässigkeit in der Defensive. Darüber hinaus war er innerhalb der Mannschaft menschlich ein geschätzter Charakter und ein wichtiger Bestandteil des Teams.

 

Herz, Härte und Scorerqualitäten

Auch Erik Nemec wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Selber Wölfe auflaufen. Der tschechische Stürmer bewies seine Führungsqualitäten, ging keinem Zweikampf aus dem Weg und stellte sich – wenn es sein musste – auch im Faustkampf. Der 32-jährige Linksschütze bestritt 49 Pflichtspiele im Selber Dress und erzielte dabei 50 Scorerpunkte (13 Tore, 37 Vorlagen). Damit reiht er sich knapp hinter Thomas Gauch als viertbester Scorer der Saison 2025/2026 ein. Zeitweise führte Erik Nemec das Wolfsrudel auch als Kapitän an.

 

Top in der Plus-Minus-Wertung

Ebenfalls nach nur einer Saison wird Lois Spitzner die Porzellanstadt verlassen und weiterziehen. Der Stürmer lief in 51 Pflichtspielen auf und führte die mannschaftsinterne Plus-Minus-Statistik an. Neun Tore und 29 Torvorlagen bei nur 10 Strafminuten steuerte der gebürtige Chemnitzer zum Erfolg seines Teams in der abgelaufenen Saison bei. Wie seine Plus-Minus-Statistik zeigt, war sich der Linksschütze auch nie für die Abwehrarbeit zu schade und warf sich immer wieder furchtlos in die Schüsse der Gegner.

 

Starke Debütsaison weckt Begehrlichkeiten

Sowohl durch seine starken Spiele bei den Selber Wölfen als auch in der DEL2 bei den Ravensburg Towerstars, für die er in drei Einsätzen drei Siege festhielt, machte der 20-jährige Goalie Nico Wiens in seiner ersten Profisaison auf sich aufmerksam. Bei den Selber Wölfen kam der Linksfänger in 14 Hauptrundenpartien auf eine Fangquote von 91,6 %. Einmal blieb der gebürtige Pfullendorfer sogar ohne Gegentor. Zukünftig wird es für das junge Torhütertalent bei einem höherklassigen Club weitergehen.

selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe, Foto: Mario Wiedel