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20260222 SEL EHF 0997.3.2025 - Die Selber Wölfe gehen bestens vorbereitet in die erste Playoffserie der Saison. Trotz der Niederlage im letzten Hauptrundenspiel zeigt sich das Team um Patrick Klöpper überzeugt, gegen die hart spielenden Saale Bulls Halle bestehen zu können. Ab Sonntag beginnt das Best-of-Five-Duell um den Einzug ins Viertelfinale – mit Spannung, Intensität und vielen bekannten Gesichtern auf beiden Seiten. Playoff Tickets >>> HIER sichern

Formkurve

Die Generalprobe ist missglückt. Trotz eines zwischenzeitlichen Drei-Tore-Vorsprungs gingen die Selber Wölfe am letzten Hauptrundenspieltag bei den Höchstadt Alligators als Verlierer vom Eis. Dabei muss man aber auch sagen, dass es für das Wolfsrudel um nichts mehr ging, die Alligators hingegen kämpften noch um die Qualifikation für die Pre-Playoffs. Headcoach Josef Huber bemängelte, dass sein Team nur in den ersten zehn Minuten Eishockey gespielt habe. Nun hat man die spielfreien Tage gut genutzt, um sich auf die Achtelfinalserie gegen die Saale Bulls Halle vorzubereiten, wie Wölfe-Stürmer Patrick Klöpper bestätigt: „Wir haben vom Trainerteam zwei Tage frei bekommen. Ich denke, das tat der Mannschaft generell gut, den Kopf noch einmal ein bisschen freizubekommen vor der ersten Playoff-Serie. Seit Donnerstag bereiten wir uns ganz intensiv auf Halle vor und wir freuen uns, dass es am Sonntag dann auch endlich losgeht.“

 

Der Gegner

Die Saale Bulls Halle hatten sich laut Expertenmeinung mehr vorgestellt als den Tabellenrang fünf. Nicht zuletzt deshalb trennte man sich Mitte Februar von Headcoach Marko Raita. Diesen Posten hat der Sportliche Leiter Christian Hommel übernommen. Darüber hinaus hat man drei Tage nach der Trainerentlassung mit Lars Schiller und Niklas Jentsch zwei Spieler von den Heilbronner Falken an die Saale holen können. Wölfe-Stürmer Patrick Klöpper kennt die Saale Bulls aus seiner Zeit in der Oberliga Nord sehr genau: „Wir haben einen ganz schweren Gegner vor der Brust. Ich habe schon viele Schlachten gegen Halle geschlagen. Die Saale Bulls sind ein sehr schwierig zu bespielender Gegner. Die Mannschaft ist mit allen Wassern gewaschen, spielt hart und nicklig und macht viele versteckte Fouls. Für uns als junge Mannschaft geht es dabei darum, einen kühlen Kopf zu bewahren. Wir dürfen nicht viel auf der Strafbank sitzen, da Halle ein gutes Überzahlspiel und einige gute Unterschiedsspieler in seinen Reihen hat.“ Zudem sind mit Patrick Schmid, Robert Hechtl, Sebastian Christmann und Erik Gollenbeck einige bekannte Gesichter im Kader der Saale Bulls, die in früheren Zeiten bereits einmal das Wölfe-Trikot getragen haben.

 

Statistik

Im Powerplay haben statistisch gesehen die Selber Wölfe die Nase vorn. Die Porzellanstädter haben in Überzahl eine Erfolgsquote von 25,47 Prozent, Halle kommt hier nur auf 20,1 Prozent. Im Penalty Killing sind beide Teams nahezu gleichauf. Selb kassiert hier in 77,51 Prozent der Unterzahlspiele keinen Gegentreffer, Halle ist hier mit 79,8 Prozent leicht besser. Patrick Klöpper blickt voraus Trotz aller Stärken der Hallenser ist Patrick Klöpper vollkommen überzeugt, dass sein Team die Achtelfinalserie für sich entscheidet: „Ich glaube, dass wir – wenn wir unser Spiel durchziehen – sehr gute Chancen haben, die Serie zu gewinnen. Ich glaube einfach an unsere Mannschaft, auch wenn wir in der Hauptrunde Kontinuität haben vermissen lassen. Aber ich weiß, wozu wir in der Lage sind, wenn wir wirklich 100 Prozent aufs Eis bringen und drei Drittel kontinuierlich gutes Eishockey spielen. Es wird schwer, weil jeder vergisst, dass auch eine gegnerische Mannschaft auf dem Eis steht, die versucht, einem das Leben schwer zu machen. Aber wenn wir unser System durchziehen, strukturiert bleiben und vor allem mit dem hohen Tempo spielen, was wir können, dann bin ich fest davon überzeugt, dass wir uns als Mannschaft in der Serie durchsetzen werden.“

 

Lineup

Eric Doronin und Jonas Körber werden weiterhin ausfallen. Kapitän Richard Gelke ist für das Sonntagsspiel gesperrt und darf erst ab Dienstag wieder eingesetzt werden. Ein Einsatz von Daniel Weiß ist noch fraglich. Dafür ist Verteidiger Daniel Ulrich nach langer Verletzungspause wieder einsatzbereit.

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selb-live.de – Presseinfo Selber Wölfe; Foto: Mario Wiedel