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rathaus selb21.5.2026 - Geplante Neubauten, genehmigte Bauvorhaben, … - der Bauausschuss des Selber Stadtrats hatte in seiner Sitzung am Mittwochabend nachfolgende zusammengefasste Punkte auf seiner Tagesordnung…

+++ Auf dem Büroweg genehmigt +++

Im Vorfeld der Sitzung wurden von der Bauaufsicht der Stadt Selb folgende Bauvorhaben genehmigt: Der Neubau einer Grillkota im Anwesen „Wildenau 41“, der Anbau und die Aufstockung eines Einfamilienwohnhauses im Anwesen „Dürrewiesen 66“, der Umbau der ehemaligen Burgapotheke in ein Mehrfamilienhaus in der Burgstraße 9, die Nutzungsänderung von Büro zu einer Wohnung im Anwesen „Schmiedbergl 2“ sowie die Tektur des Neubaus einer Lagerhalle mit Büroräumen im Anwesen „Ludwigsmühle 18“. Weiter wurde der Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage im Teichweg 39 im Genehmigungsfreistellungsverfahren behandelt.

 

+++ Bekanntgabe der in der nichtöffentlichen Sitzung gefassten Beschlüsse +++

Die Stadt Selb hat für die Bestellung von sechs Sitzbänken und Papierkörben für die Freianlage Bahnhofsareal die Fa. Runge GmbH & Co. KG, Osnabrück beauftragt.

 

+++ Antrag auf denkmalschutzrechtliche Erlaubnis +++

Für das denkmalgeschützte Gebäude am Goetheplatz 1 (Bahnhof) wurde die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis zum Austausch der Paketstation an der westlichen Fassade beantragt. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege wurde bereits beteiligt und hat keine Einwände gegen das Vorhaben. Die Verwaltung empfiehlt daher, den Austausch zu genehmigen und die erforderliche Erlaubnis nach dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz in Aussicht zu stellen.

 

+++ Nutzungsänderung +++

Das bisher dauerhaft bewohnte Haus in der Markgrafenstraße 26 soll künftig als Ferienhaus genutzt werden. Da Ferienhäuser in allgemeinen Wohngebieten als nicht störende gewerbliche Nutzung ausnahmsweise zulässig sind, empfiehlt die Verwaltung die Genehmigung. Die Zustimmung erfolgt vorbehaltlich einer positiven bauordnungsrechtlichen Prüfung.

Die derzeit dauerhaft genutzte Wohnung im 2. Obergeschoss des Anwesens Christian-Höfer-Ring 3 soll in eine Ferienwohnung umgewandelt werden. Auch hier sieht die Verwaltung die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Zulassung in einem allgemeinen Wohngebiet als erfüllt an und empfiehlt die Genehmigung. Die Baugenehmigung wird vorbehaltlich der bauordnungsrechtlichen Prüfung in Aussicht gestellt.

 

+++ Anbau an bestehendes Wohnhaus +++

Am bestehenden Wohnhaus im Roßbachweg 20 ist ein Anbau mit Flachdach geplant. Der geltende Bebauungsplan schreibt zwar ein geneigtes Dach vor, die Abweichung wird jedoch als städtebaulich vertretbar angesehen und berührt die Grundzüge der Planung nicht. Die Verwaltung empfiehlt daher, die notwendige Befreiung zu erteilen und die Baugenehmigung vorbehaltlich der bauordnungsrechtlichen Prüfung in Aussicht zu stellen.

 

+++ Berichterstattung zu Anfragen +++

Roland Schneider (FWS) bat darum, den eingesackten Sinkkasten in der Schloßstraße, direkt an der Engstelle bei der ehemaligen Eisdiele, zu besichtigen und baldmöglichst zu reparieren. Aufgrund der beengten Fahrbahnverhältnisse seien Autofahrer gezwungen, direkt durch das entstandene Loch zu fahren.

Der Baubetriebshof hat die Ausbesserungsarbeiten Anfang Mai durchgeführt.

 

Roland Graf (SPD) bat darum, Kostenschätzungen für die Oberflächensanierung des Christian-Höfer-Rings sowie der Böttgerstraße in Erkersreuth einzuholen, dass die Maßnahmen weiter geplant werden können.

Kostenschätzungen liegen vor, müssen allerdings fortgeschrieben werden. Neue Angebot werden hierzu eingeholt.

 

+++ Anfragen +++

Gerhard Bock (Aktive Bürger) regte an, die zukünftige Verkehrsführung in der Poststraße neu zu überdenken, um die Aufenthaltsqualität rund um das Spektrum und die neue Bücherei zu verbessern. Er sprach sich dafür aus, den Durchgangsverkehr in diesem Bereich weitgehend zu sperren und stattdessen die Erreichbarkeit der Parkplätze über andere Zufahrten sicherzustellen. Zudem schlug er vor, während der aktuellen Sperrung der Poststraße eine Verkehrszählung am Schmiedbergl durchzuführen, um die Auswirkungen möglicher Änderungen besser bewerten zu können.

Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch erklärte, dass sich der Stadtrat noch in diesem Jahr mit der künftigen Verkehrsführung sowie der Gestaltung von Post- und Schillerstraße beschäftigen werde. Dabei sollen auch Verkehrsströme, Bushaltestellen und Querungshilfen untersucht werden, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die weitere Planung zu schaffen.