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csu selb 0719111.7.2019 – Der CSU-Ortsverband Selb fordert von Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch und den Aktiven Bürgern „seriöse Kommunalpolitik“ und eine Würdigung der Stadtratsarbeit als Teamarbeit. CSU-Vertreter zeigen sich im Rahmen der jüngsten Ortsvorstandssitzung erstaunt über die kürzlichen Äußerungen bei einer Veranstaltung der Aktiven Bürger.

„Wir freuen uns über die Stabilisierung des Haushalts. Der Erfolg hat hier viele Väter. Dies sind vor allem die starke Selber Wirtschaft, der wir herzlich dafür danken in Selb zu investieren, und die Zuschüsse der Bayerischen Staatsregierung. Die Weichen für die Wirtschaft wurden unter anderem durch den Kauf der Müllers Fabrik, der Hutschenreuther B oder dem Bau des Rückhaltebeckens bei der RAPA gestellt, ohne dass die Erweiterung der Firma nicht möglich gewesen wäre. Pötzsch erntet immer noch was in der Amtsperiode vor ihm gesät wurde“, hielt Ortsvorsitzender Matthias Müller fest und ergänzte nicht ganz ernst gemeint: „Vielleicht will der OB demnächst noch die Erschaffung des Goldbergs für sich und die Aktiven Bürger reklamieren. Das würde ins Bild passen.“

CSU-Fraktionschef Carsten Hentschel unterstrich: „Der Stadtrat hat die Sparhaushalte immer einstimmig beschlossen. Hinsichtlich der Investitionen mussten wir aber die ein oder andere bittere Pille schlucken. 55 Projekte – das klingt ja erstmal ganz toll. Ein Blick in die Selber Innenstadt zeigt aber, dass wir von einer Umsetzung noch weit entfernt sind. Was passiert mit dem mit großer Beteiligung der Bevölkerung erstellten Masterplan? Wo bleibt das Puzzle-Hotel? Wann startet Selb-Invest?“

Viel zu spät habe man sich entschieden, dringend benötigten Wohnraum zu erschließen. Hier seien andere Städte, unter anderem auch Marktredwitz, schon sehr viel weiter. „Die CSU fordert seit Jahren die Neuschaffung von attraktivem Wohnraum in Selb. Die Passivität der letzten Jahre hat uns zurückgeworfen“, betonte Stadtrat Stefan Merz. Leider sei nach dem erfolgreichen IQ-Wohnbauprojekt in der Karl-Marx-Straße nicht mehr viel in dieser Richtung passiert. Erst jetzt kurz vor der Wahl werden die Projekte begonnen.

Stadtrat Dr. Hermann Friedl ergänzte: „Die Darstellung, dass Pötzsch 2013 einen Scherbenhaufen übernommen hat, ist falsch. Der damalige Oberbürgermeister Kreil hatte in einer für die Stadt sehr schwierigen Zeit die richtigen Weichen gestellt. Er hatte trotz schwieriger Haushaltslage den Mut, notwendige Investitionen durchzuboxen.“ Er verwies dabei auf die erfolgreiche Umgestaltung des Vorwerks.

Die CSU sieht sich auch nach der Trennung von den Freien Wählern zur nächsten Kommunalwahl bestens aufgestellt. „Die gemeinsame Fraktion wird nach unserer Einschätzung bis zum Ende der Amtsperiode geschlossen und vertrauensvoll zusammenarbeiten“, kündigte Fraktionschef Hentschel an. „Wir als CSU werden ein sehr präzises Programm für „Selb 2026“ vorlegen, in dem wir deutlich machen, was die Stadt dringend braucht. Vom Innenstadtmanagement über die Wirtschaftsförderung bis zum Tourismus sehe ich noch sehr viel Luft nach oben“, sagte Ortssprecher Matthias Häußer.

Die Kandidatensuche für den Stadtrat ist mittlerweile abgeschlossen. „Unsere Liste steht. Wir haben 24 hervorragende CSU-Kandidatinnen und -kandidaten und bieten eine sehr gute Mischung aus jungen, frischen und engagierten Kräften bis hin zu erfahrenen Stadtratsmitgliedern als Kandidaten an. Die Arbeit im Team läuft exzellent. Bei der CSU ist die kommunalpolitische Arbeit eine echte Teamarbeit. Da gibt nicht einer alles vor und es steht auch nicht nur eine Person im Mittelpunkt, sondern wir verstehen unsere Arbeit als Team. Das setzt unendlich viel Energie und Ideen frei“, so CSU-Ortsvorsitzende Müller.

csu selb 07191selb-live.de – Presseinfo CSU Selb

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