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logo verselb15.3.2019 – Was für ein Spiel, was für eine Dramatik und am Ende ein siegreicher VER Selb! Mit einem 7:5-Erfolg bei den Hannover Indians gelang den Selber Wölfen ein Playoff-Auftakt nach Maß. Die Zuschauer erlebten dabei ein Wechselbad der Gefühle. Die Hochfranken

zunächst mit 3:0 in Führung, dann kurz vor Schluss 5:6 im Rückstand und schließlich ein fulminanter Auswärtserfolg. Am Sonntag (18 Uhr) stehen sich beide Mannschaften zum Spiel Nummer zwei in der NETZSCH-Arena gegenüber. - Tickets: www.hochfrankentickets.de

Beste Stimmung und große Kulisse mit 4.324 Zuschauern, darunter gut 400 Schlachtenbummler aus Hochfranken, war geboten zum ersten Match im Playoff-Duell zwischen den Hannover Indians und den Selber Wölfen. Die Fans sahen zugleich einen Start, auf dem sich beide Teams auf Augenhöhe begegneten. Dazu gehörte auch gesunde Härte, die vor allem die Gastgeber an den Tag legten. Die VER-Cracks dagegen antworteten mit guten Szenen im Angriffsdrittel. Nach zwei vergebenen guten Möglichkeiten folgte in der 6. Minute der verdiente Lohn für die Offensivbemühungen. Ein Pass vor den gegnerischen Kasten verwandelte Hördler zur Führung seiner Farben. Hannover machte zwar Druck nach vorne, die Thom-Schützlinge um Keeper Deske hatten jedoch alles im Griff, gingen konzentriert zu Werke und ließen sich nicht nur in die Defensive drängen. Eiskalt waren die Porzellanstädter in Überzahl zur Stelle. Gare ließ den Indians-Torhüter alt aussehen. Dem 2:0 aus Selber Sicht folgte zugleich der nächste Schock für die Hausherren. Mustergültig bediente McDonald Mannschaftskollege Schiener, der in der 13. Minute den nächsten Treffer markieren konnte. Der Jubel entsprechend groß beim mitgereisten Anhang. Die Einheimischen irritiert und nur mit Einzelaktionen auf dem Eis, schließlich aber erfolgreich. Denn eine der Möglichkeiten nutzte Hein in der 17. Minute gnadenlos aus und verkürzte zum 1:3-Pausenstand.

Die Gastgeber im zweiten Abschnitt nun deutlich präsenter und guten Gelegenheiten. Selb ließ allerdings nicht viel zu und überstand ein Unterzahlspiel schadlos. Sicher aus der Abwehr heraus ergaben sich für den VER gute Konterchancen. Diese fanden jedoch nicht ins Ziel. Besser machte es Hannover in der 30. Minute. Drei Sekunden Powerplay genügten da den Hausherren, um durch einen satten Schuss von Kapitän Pohanka zu verkürzen. Die Hoffnung der meisten Zuschauern im Stadion auf den Ausgleich keimte nicht nur auf, sondern folgte in der 32. Minute durch den perfekt freigespielten Bacek. Die Wölfe wirkten nicht mehr so geordnet. Ein Grund für den Coach, eine Auszeit zu nehmen. Und nur 37 Sekundenspäter war Gollenbeck mit der abermaligen Führung zur Stelle, als er die Schiebe unter den Schone von Keeper Beech brachte. Die Indians wussten allerdings erneut zu antworten, egalisierten das Ergebnis keine zwei Minuten später durch Norris. Chancen auf beiden Seiten folgten, die Torhüter gefordert.

So auch im Schlussdrittel. Selb kämpfte tapfer, erspielte sich gute Möglichkeiten, hatte im Abschluss allerdings kein Glück. Auch ein Überzahlspiel konnte nicht genutzt werden, ehe auch die Gastgeber gefährlich vor Deske auftauchten. Der VER-Keeper parierte mit Bravour und hielt seine Mannschaft mit starken Saves im Spiel. Das Eisstadion am Pferdeturm wurde mehr und mehr zum Hexenkessel, die Spannung für die Anhänger beider Teams kaum auszuhalten. Erst recht in der 55. Minute. Ausgerechnet in Überzahl brachte der VER die Scheibe nicht unter Kontrolle, Hannover nutzte das mit einem Shorthander zur erstmaligen Führung. Der Wahnsinn ging unmittelbar weiter. Nur 18 Sekunden später glich Geigenmüller in Überzahl zum 5:5 wieder aus. In nächster Überzahl war es Graaskamp, der zuschlug und erfolgreich einnetzte. Hannover setzte nun alles auf eine Karte, nahm für einen weiteren Feldspieler seinen Torhüter vom Eis. Selb setzte dagegen und setzt mit einem emty-net-Treffer durch Gare den Schlusspunkt.

 

Mannschaftsaufstellung und Statistik

Selber Wölfe: Deske (Bätge) – Ondruschka, Nijenhuis, Kolb, Fink, Kremer, Böhringer, Silbermann – McDonald, Gollenbeck, Gare, Hördler, Graaskamp, Geigenmüller, Schiener, Zimmermann, Lüsch, Moosberger

Tore:

05:40 – 0:1 Hördler (Geigenmüller, Graaskamp)

10:16 – 0.2 Gare (Schiener; PP1)

12:54 – 0:3 Schiener (McDonald)

16:52 – 1:3 Hein (Weyrauch)

29:19 – 2:3 Pohanka (Norris, Peleikis; PP1)

31:50 – 3:3 Bacek (Pohanka, Ziolkowski)

32:27 – 3:4 Gollenbeck

34:16 – 4:4 Norris (Morczinietz)

54:22 – 5:4 Pfennings (Pohanke; SH1)

54:40 – 5:5 Geigenmüller (Lüsch; PP1)

57:05 – 5:6 Graaskamp (Hördler; PP1)

59:02 – 5:7 Gare (Deske; ENG)

Strafzeiten: Hannover 10, Selb 10

Schiedsrichter: Gavrilas (Huttenlocher, Laudan)

Zuschauer: 4.324

 

Die weiteren Spiele:

EC Peiting - Füchse Duisburg

4:1 (1:0, 1:0, 2:1)

Tore: 1:0 (14:47) Saal (Kostourek, Krabbat), 2:0 (37:13) Morris (Heger, Brown) PP1, 2:1 (50:07) Hofland (Huebscher) SH1, 3:1 (54:52) Maier (Saal, Kostourek) PP1, 4:1 (59:30) Stauder (Morris, Winkler); Strafminuten: EC Peiting 8, Füchse Duisburg 10; Zuschauer: 1012

 

EV Landshut - Rostock Piranhas

5:2 (1:1, 2:0, 2:1)

Tore: 1:0 (16:01) Forster PP2, 1:1 (17:48) Kurka (Koopmann, Bezouska), 2:1 (26:30) Jirik (Ehl, Schmidpeter) PP2, 3:1 (39:36) Schmidpeter (Kronthaler, Plihal) PP1, 4:1 (42:24) Sedlar (Jirik, Zitterbart), 4:2 (43:32) Classen (Rabbani, Bezouska), 5:2 (46:07) Plihal (Horava); Strafminuten: EV Landshut 4, Rostock Piranhas 28 (Piehler/10 - Disziplinarstrafe); Zuschauer: 2919

 

Starbulls Rosenheim - ESC Wohnbau Moskitos Essen

3:2 n.V. (0:0, 0:1, 2:1, 1:0)

Tore: 0:1 (23:50) Lautenschlager (Grözinger, Airich) PP1, 1:1 (52:05) Witala (Höller, Baindl), 1:2 (56:06) Mc Leod (Miglio, Strodel), 2:2 (57:37) Witala (Neumann, Draxinger), 3:2 (76:48) Witala (Neumann, Draxinger); Strafminuten: Starbulls Rosenheim 12, ESC Wohnbau Moskitos Essen 16; Zuschauer: 2813

 

Eisbären Regensburg - Herner EV

1:5 (0:1, 1:2, 0:2)

Tore: 0:1 (7:56) Schug, 0:2 (21:24) Snetsinger (Marsall, Liesegang) PP1, 0:3 (23:05) Marsall (Ackers, Liesegang), 1:3 (23:25) Gajovsky (Gulda, Tausch), 1:4 (56:26) Liesegang (Schmitz, Marsall), 1:5 (58:39) Snetsinger (Liesegang, Klingsporn); Strafminuten: Eisbären Regensburg 12, Herner EV 8; Zuschauer: 3018

 

Tilburg Trappers - EV Lindau Islanders

2:3 n.V. (1:0, 1:0, 0:2, 0:1)

Tore: 1:0 (3:56) Van Den Heuvel (Bastings), 2:0 (31:24) Bruijsten (Vogelaar, Bruijsten), 2:1 (46:53) Widen (Lennartsson), 2:2 (48:15) Farny (Wenter), 2:3 (62:12) Farny (Klingler); Strafminuten: Tilburg Trappers 6, EV Lindau Islanders 2; Zuschauer: 2650

 

Hannover Scorpions - Blue Devils Weiden

2:3 (0:0, 1:1, 1:2)

Tore: 1:0 (34:42) Thomson (Koziol, Blank), 1:1 (35:53) Geisberger (Waldowsky, Abercrombie), 1:2 (52:55) Noe (Siller, Heinisch), 2:2 (55:50) Blank (Arnold, Koziol), 2:3 (59:43) Geisberger (Abercrombie); Strafminuten: Hannover Scorpions 12, Blue Devils Weiden 12; Zuschauer: 1861

 

Saale Bulls Halle - ECDC Memmingen Indians

3:2 (1:1, 1:0, 1:1)

Tore: 1:0 (0:17) Francis (Burns, Mosienko), 1:1 (5:04) Huhn (Piskor, Schirrmacher), 2:1 (35:37) Francis (Schön, Burns), 2:2 (50:36) Kumeliauskas (Mudryk), 3:2 (59:58) Pietsch (Francis, Mosienko); Strafminuten: Saale Bulls Halle 12, ECDC Memmingen Indians 8; Zuschauer: 1707

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