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verselb 0221527.2.2021 –Selber Wölfe - Höchstadter EC 6:2 (2:0; 3:1; 1:1), Die Selber Wölfe fuhren gegen das Überraschungsteam dieser Saison, die Höchstadt Alligators, einen souveränen und nie gefährdeten Heimsieg ein. Das Fundament dieses Heimsiegs war eine konzentrierte und engagierte Leistung der gesamten Mannschaft, die in voller Besetzung auflaufen konnte und durchgängig mit vier Reihen agierte.

An diesem Freitagabend waren die Selber Wölfe von Beginn an hellwach, dies war in den vergangenen Partien nicht immer so. So dauerte es diesmal nur bis zur dritten Spielminute, bis Verelst zur Wölfe-Führung einnetzen konnte: Vor dem Höchstadter Gehäuse war mächtig Betrieb, Linden brachte die Scheibe aufs Tor und Verelst verwertete den Abpraller zum 1:0. Kurz darauf ließen die Hausherren eine Überzahlsituation ungenutzt. Die Höchstadter Defensive stand hier gut und störte die Wölfe erfolgreich schon im Spielaufbau. Mitte des ersten Spielabschnitts traf zunächst Verelst nur das Außennetz bevor in der gleichen Spielminute Gare Miglio steil schickte und dieser in seiner unnachahmlichen Art alle Gegenspieler stehen und mit einem harten, platzierten Schuss Höchstadts Schlussmann Rieger keine Chance ließ. Auch die Alligators erarbeiteten sich aussichtsreiche Torchancen, doch Weidekamp entschärfte alles, was auf sein Tor kam.

Die VER-Cracks blieben auch nach der ersten Pause hungrig und erhöhten den Spielstand in Person von Miglio, der den Puck humorlos mit der Rückhand in den Giebel schlug, in der 22. Minute auf 3:0. Nachdem Weidekamp in höchster Not gegen Jentsch geklärt hatte, ließ Schiener im direkten Gegenzug den Alligators-Torhüter mit einer Körpertäuschung aussteigen und baute die Wölfe-Führung weiter aus. Gare erhöhte in Überzahl gar auf 5:0, indem er einen Deeg-Schuss unhaltbar abfälschte. Doch die Gäste aus dem Aischgrund steckten keineswegs auf. In der 28. Minute stand zweimal verselb 02215Weidekamp im Mittelpunkt: Zunächst half der Pfosten gegen Seewald, anschließend rettete der Selber Schlussmann fast an der blauen Line vor den heranstürmenden Höchstadtern. In der 32. Minute war Weidekamp dann aber zum ersten Mal geschlagen: Kostourek nutzte ein Gewühl vor dem Selber Gehäuse zum Anschlusstreffer.

Im Schlussabschnitt verwalteten die Wölfe die Führung souverän und ließen nichts mehr anbrennen. So verlief die Restspielzeit weitestgehend ohne größere Highlights. Die Gastgeber hielten Höchstadt aus der Gefahrenzone fern und gingen in der Offensive keine unnötigen Risiken ein. Erst gegen Ende des Spiels brannte es das ein oder andere Mal vor den beiden Toren: So zielte Schiener knapp über die Latte, auf der anderen Seite blieb Weidekamp gegen Seewald Sieger. Zwei Minuten vor Schluss setzte Höchstadt nochmal alles auf eine Karte und zog bei einer Strafe gegen Gare noch den Torhüter. Nutznießer dieser Situation waren aber die Wölfe, die in Person von Linden aus dem eigenen Verteidigungsdrittel heraus ins verwaiste Tor treffen konnten. In der 59. Minute erzielte Kokes, immer noch in Überzahl, den Endstand zum 6:2.

 

Mannschaftsaufstellungen und Statistik

Selber Wölfe: Weidekamp (Mannchen) – Ondruschka, Silbermann, Linden, Slavetinsky, Gimmel, Böhringer, Otte – Miglio, Gare, Deeg, Gelke, Snetsinger, Boiarchinov, Schiener, Hammerbauer, Hechtl, Verelst, Miculka, Geisberger

Höchstadter EC: Rieger (ab 41. Min. Vogt) – Kokes, Vojcak, Ribarik, Cypas, Dolezal, Cejka, Shevyrin – Seewald, Neugebauer, Kostourek, Jentsch, Guft-Sokolov, Litesov, Grau, Mikesz, Alexandrov, Kryvorutskyy

Tore: 3. Min. 1:0 Verelst (Linden, Deeg); 11. Min. 2:0 Miglio (Gare, Linden); 22. Min. 3:0 Miglio (Deeg, Gare); 23. Min. 4:0 Schiener (Hammerbauer, Boiarchinov); 28. Min. 5:0 Gare (Deeg, Miglio; 5/4); 32. Min. 5:1 Kostourek (Seewald, Neugebauer); 58. Min. 6:1 Linden (Snetsinger; 4/6; eng); 59. Min. 6:2 Kokes (Kostourek, Vojcak; 5/4)

Strafzeiten: Selb 6; Höchstadt 8

Schiedsrichter: Flad (Laudenbach, Schnabel)

selb-live.de – Presseinfo VER Selb

 

Alle weiteren Spiele an diesem Spieltag

EV Lindau Islanders – SC Riessersee 6:5 (2:1, 3;1, 1:3)

Tore: 1:0 (5.) Birner, 2:0 (11.) Heatley, 2:1 (12.) Vollmer, 3:1 (21.) Widen, 4:1 (28.) Low, 5:1 (30.) Low, 5:2 (31.) A. Radu, 5:3 (43.) Miguez, 5:4 (48.) Mayr, 6:4 (53.) Ochmann, 6:5 (55.) Soudek; Strafminuten: Lindau 16, Garmisch 10

 

Starbulls Rosenheim – EHF Passau Black Hawks 7:2 (4:0, 2:2, 1:0)

Tore: 1:0 (4.) Leinweber, 2:0 (12.) Daxlberger, 3:0 (15.) Meier, 4:0 (16.) Meier, 4:1 (30.) Pfenninger, 5:1 (31.) Leinweber, 5:2 (36.) J. Franz, 6:2 (37.) Höller, 7:2 (48.) Draxinger; Strafminuten: Rosenheim 4, Passau 10

 

Die beiden Partien Regensburg gegen Deggendorf und Landsberg gegen Peiting wurden wegen Coronaverdachtsfällen im Umfeld von Deggendorf als auch Peiting kurzfristig abgesagt.

 

Das nächste Spiel bestreiten die Selber Wölfe am Sonntag (17 Uhr) in Passau

 

Die aktuelle Tabelle der Oberliga-Süd

Pl. Team Spiele Punkte  Tore
1. Selber Wölfe 33 77 137:72
2. Eisbären Regensburg 31 75 132:80
3. Starbulls Rosenheim 32 69 152:88
4. SC Riessersee 32 54 113:109
5. Deggendorfer SC 31 52 133:110
6. Höchstadter EC 31 51 120:119
7. EV Lindau 31 46 106:108
8. ECDC Memmingn 34 46 112:116
9. EC Peiting 29 45 108:93
10. Blue Devils Weiden 31 38 112:116
11. EV Füssen 33 31 89:130
12. EHF Passau 31 27 89:141
13. HC Landsberg 31 4 65:186

 

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